München: Neuer U-Bahn-Betriebshof bis 2024

Die SPD-Fraktion bekennt sich zu dem Projekt des U-Bahn-Betriebshofs in Neuperlach, fordert aber Lärmschutz.
| Emily Engels
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SPD-Stadtrat Jens Röver.
Carmen Lindemann SPD-Stadtrat Jens Röver.

München - Für die geplante Netzerweiterung wie der Ausbau der U5 und die neue Linie U9 muss eine größere Flotte an U-Bahn-Zügen her. Züge, die nachts auch irgendwo untergestellt werden müssen.

In Neuperlach Süd soll deshalb schon bis 2024 ein neuer U-Bahn-Betriebshof entstehen. Das Ergebnis der Voruntersuchung hierzu und der Stand der Planungen wurden dem Stadtrat am Mittwoch vorgestellt.

Im Betriebshof sollen auch Betriebswohnungen Platz haben 

Die MVG benötigt eine Abstellanlage für 30 Züge, eine Personenzugwerkstatt mit vier Arbeitsgleisen und einen einem Infrastrukturstützpunkt mit Fahrzeughalle und Werkstatt- und Logistikgebäude – die soll jetzt auch kommen. Zudem hat der Stadtrat sich für eine Variante entschieden, in der auch Betriebswohnungen entstehen werden.

Diese halten Stadtbaurätin Elisabeth Merk (parteilos) und Wirtschaftsreferent Clemens Baumgärtner (CSU) "für die Gewinnung von neuen Mitarbeitern für den U-Bahnbetrieb" dringend erforderlich, steht in der Vorlage.

Apropos Wohnraum. Stadtrat Jens Röver (SPD) fordert: "Uns ist es sehr wichtig, dass auf den bestmöglichen Lärmschutz für das umliegende Viertel geachtet wird." Generell spricht Röver sich für das Projekt aus. "Damit wird den Ausbau des ÖPNV stemmen und die U-Bahn leistungsfähiger machen können, ist der geplante neue U-Bahn-Betriebshof dringend notwendig", sagt er.

SPD-Stadtrat Jens Röver.
SPD-Stadtrat Jens Röver. © Carmen Lindemann

Lesen Sie hier: U5 nach Freiham soll ab 2035 fahren

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