München: FDP macht im Berufsverkehr für grüne Wellen mobil

Die vom Stadtrat beschlossene Verkürzung der Ampel-Grünphasen sorgt für Aufregung bei den Autofahrern aus München und dem Umland. Die FDP will mit einer Initiative bei den gescholtenen Staustehern ankommen.
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Michael Ruoff verteilt am Montag im Berufsverkehr Flyer seiner Partei, der FDP, an Pendler.
Daniel von Loeper Michael Ruoff verteilt am Montag im Berufsverkehr Flyer seiner Partei, der FDP, an Pendler.

München - "Grüne Welle statt rote Welle!" Parteipolitisch ist dieser Slogan nicht gemeint, denn er stammt von der Münchner FDP. Die Liberalen wollen die noch vom alten Stadtrat beschlossene Verkürzung der Ampel-Grünphasen in zahlreichen Münchner Straßen rückgängig machen (AZ berichtete).

Mehr Stau: FDP wehrt sich gegen längere Ampel-Rotphasen

Am Montag nun wollte die Partei wissen, wie Autofahrer auf die Regelung reagieren. Morgens um halb 8 stellten sich Initiator Michael Ruoff (FDP) und Mitstreiter am Prinzregentenplatz, Ecke Mühlbauerstraße, auf. "Positiv überrascht und erfreut" hätten die Menschen die Aktion aufgenommen, sagt Ruoff zur AZ. Indes: "Der Stau hielt sich in Grenzen, war aber spürbar." Der Ort war bewusst gewählt. "Da staut’s sich noch am besten – wenn man das gut findet."

Seit Sonntag, 7. Juni, läuft überdies eine Onlinepetition an den Stadtrat, neben einer Anfrage an die Stadt. Eine gelbe Welle sozusagen.

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