München: Biber-Familien kauen sich die Isar entlang

Angekaute Baumstämme und frische Späne: Der geübte Blick erkennt, wer entlang der Isar sein Mittagessen eingenommen hat. Bib(b)erbange muss deshalb aber niemandem zumute sein.
| Vanessa Fonth
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Der Biber fühlt sich an der Isar offenbar so richtig wohl und lässt es sich schmecken. Schön ist das nicht, beunruhigt muss wegen der Biber-Schäden aber niemand sein.
Overstreet/imago 11 Der Biber fühlt sich an der Isar offenbar so richtig wohl und lässt es sich schmecken. Schön ist das nicht, beunruhigt muss wegen der Biber-Schäden aber niemand sein.
Der Biber fühlt sich an der Isar offenbar so richtig wohl und lässt es sich schmecken. Schön ist das nicht, beunruhigt muss wegen der Biber-Schäden aber niemand sein.
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Der Biber fühlt sich an der Isar offenbar so richtig wohl und lässt es sich schmecken. Schön ist das nicht, beunruhigt muss wegen der Biber-Schäden aber niemand sein.
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Der Biber fühlt sich an der Isar offenbar so richtig wohl und lässt es sich schmecken. Schön ist das nicht, beunruhigt muss wegen der Biber-Schäden aber niemand sein.
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München - Die Isar ist der perfekte Wohlfühlort für Biber: Wasser, Holz und ungestörte Mündungen für die Biberburg. Auf den aktuellen Fotos deutlich zu erkennen: Der Biber ist nicht nur wieder da, er hat auch ordentlich Hunger mitgebracht. Angekaute Bäume, Späne auf der Erde und Draht um die Stämme. Bis nach Grünwald/Pullach sind die Bisspuren zu finden. Schön ist das nicht. 

Der Bund Naturschutz aber feiert die Rückkehr des Bibers. Der Verein arbeitet seit 1966 an der Wiedereinbürgerung der gefräßigen Säugetiere. "Der Burgherr ist zurück in München. Endlich, sagen wir! Die deutlichen Zeichen lassen keine Zweifel zu – in München siedeln wieder Biber", heißt es auf der Homepage der Kreisgruppe München. 

Rückkehr birgt auch Konfliktpotential

Biber werden bis zu 1,30 Meter lang inklusive des flachen geschuppten Schwanzes, der sogenannten Biberkelle. Viele Biber können übrigens nicht in einer Biberburg zusammenleben: Sind die Kinder eines Elternpaares alt genug, müssen sie das Revier und die heimische Burg verlassen. Aktuell leben rund zehn Biberfamilien in München. 

Die Wasserbewohner waren seit 1867 in Bayern ausgerottet. Die Rückkehr des Nagetiers birgt allerdings Konfliktpotential: Nicht jeder freut sich über angenagte Baumstämme entlang der Isar. Auch Hundebesitzer müssen mit ihren Haustieren auf der Hut sein, denn die scharfen Zähne des Bibers setzen nicht nur den Bäumen zu, sondern auch neugierigen Hundeschnauzen.

Biber-Beauftragter äußert sich

Warum die Aktivitäten des Bibers gerade so auffällig sind, dafür hat der Biber-Beauftragte Gerhard Schwab eine Erklärung: "Der Biber ist reiner Vegetarier. Im Winter kann er nichts anderes essen, als die Rinde junge Bäume", sagt er gegenüber "Bild". Bei den kahlen Bäumen im Winter fielen seine Essgewohnheiten demnach nur mehr auf. 

Echtes Mitgefühl mit einem Biber bewies die Polizei München übrigens im Sommer, als sich eines der Tiere auf der Luxus-Shoppingmeile Maximilianstraße herumtrieb: Sie brachten den verirrten Biber, der sicher nur auf der Suche nach einem schicken Nerz war, zurück an den Eisbach. 

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