München bekommt eine Wohnungsbaugesellschaft

GWG und Gewofag werden fusioniert.So soll mehr gebaut werden.
| Christina Hertel
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Die städtischen Wohnungsbaugesellschaften GWG und Gewofag fusionieren. (Symbolbild)
Die städtischen Wohnungsbaugesellschaften GWG und Gewofag fusionieren. (Symbolbild) © Sina Schuldt/dpa

München - München bekommt eine zentrale städtische Wohnungsbaugesellschaft. Dafür werden die bisherigen Unternehmen GWG und Gewofag zusammengelegt. Grüne und SPD hatten dies bereits Ende vergangenen Jahres gefordert. Nun wird der Stadtrat das nächste Woche beschließen.

Das sind die Vorteile der Fusionierung

Für die Mieter hat die Zusammenlegung laut SPD den Vorteil, dass sie künftig nur einen Ansprechpartner bei der Suche nach bezahlbarem Wohnraum haben. Außerdem erhofft sich die Rathauskoalition von der neuen Gesellschaft noch mehr Wohnungsbau und eine noch bessere Betreuung der Mietparteien, heißt es in einer Pressemitteilung.

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Jedes Jahr 2.000 neue Wohnung geplant

Ziel von SPD und Grünen ist, dass die neue Gesellschaft in Zukunft jedes Jahr 2.000 Wohnungen baut. Gerade sind es 1.250. Wenn das Fachwissen in der beiden Gesellschaften gebündelt sei, sollen auch Energie- und Klimastandards besser umgesetzt werden und die Sanierungsquote steigen.

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SPD sieht Einsparpotenzial

Gleichzeitig ergeben sich laut SPD durch die Fusion Einsparpotenziale, dadurch dass "Doppelstrukturen" abgebaut werden. Kündigungen schließt die SPD aus. Ein endgültiges Konzept zur Zusammenführung soll bis Mitte 2022 vorliegen.

Zur GWG gehören rund 30.000 Wohnungen. Sie betreut etwa 70.000 Mieter. Der Gewofag gehören etwa 37.000 Wohnungen mit zirka 80.000 Mietern.

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