München & Bayern räumt ab: Die Preisträger des Gault Millau

München räumt beim "Gault"Millaut" ab: Sowohl der "Hotelier des Jahres" als auch der Aufsteiger des Jahres kommen aus der Landeshaupstadt. Insgesamt wurden 127 bayerische Küchenchefs gewürdigt.
| Annette Baronikians, dpa
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DallmayrGault
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München - Ein Privatkoch bereitet auf Wunsch die Lieblingsspeisen zu. Ganz egal wann. Rund um die Uhr steht auch der Concierge-Service mit Rat und Tat bereit. Den Gästen soll es ja an nichts fehlen - in ihren edlen Suiten mit exklusivem Blick auf Rathaus und Marienplatz, den man auch direkt von der Badewanne aus genießen kann.

Das "Beyond by Geisel", die neue Stadtresidenz im Hugendubel-Haus, bietet in stylischem Design Luxus pur mit zig Raffinessen. Für die Beyond-Chefs hat sich das jetzt ausgezahlt: Vom renommierten Restaurant- und Hotelführer "Gault&Millau" wurden die Brüder Geisel am Montag bei einer Gala in der BMW-Welt zum "Hotelier des Jahres" gekürt. Der Plural scheint bei diesem Ehrentitel nicht vorgesehen zu sein.

In der Begründung heißt es, dass die Gebrüder Carl, Michael und Stephan Geisel, zu deren Imperium in München unter anderem auch Excelsior- und Anna-Hotel gehören, "als Vollblutgastronomen und geborene Gastgeber ihre Stadt voller unternehmerischem Mut und Gestaltungsfreude um wegweisende Hotelprojekte bereichern".

Über eine weitere Auszeichnung durfte sich Küchenkünstler Hans Haas vom Gourmet-Tempel Tantris freuen. Seine Kochschule bekam die Auszeichnung "Kochschule des Jahres". In dieser, so die Jury, "vermittelt Hans Haas Begeisterung für beste Produkte und entfacht Leidenschaft für genussvolle Küche".

Der beste bayerische Koch steht nicht in München, sondern in Rottach-Egern, zumindest unweit der Landeshauptstadt, am Herd: Christian Jürgens von der Überfahrt. Er bekam 19,5 von 20 fast unerreichbaren "Gault&Millau"-Punkten und von der Jury eine Laudatio in Gourmet-Prosa. Beispielsweise war von "kunstvollen Türmchen aus knusperndem Blätterteig, aromensatter Tomate und 1a-Rotbarbe" die Rede. Jürgens kann sich auch mit drei Michelin-Sternen schmücken.

Zu den Aufsteigern im "Gault&Millau 2018" (ZS Verlag), den es ab Ende November für 39,99 Euro im Handel gibt, gehören zwei Münchner Spitzenköche: Diethard Urbansky vom Dallmayr und Maurice Kriegs von "Schuhbecks Fine Dining". Der bewährte Urbansky verbesserte sich von 17 auf 18 Punkte, was im "Gault&Millau"-Ranking für "höchste Kreativität und Qualität, bestmögliche Zubereitung" steht.

DallmayrGault
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Spitze bei Dallmayr: Diethard Urbansky gehört zu den Aufsteigern. Foto: imago

Kriegs darf sich künftig zu den "Jungen Talenten" zählen, zu den Köchen, die erst heuer Küchenchef wurden und "aufgrund ihres Talents und Engagements das kulinarische Deutschland bereichern". Quasi aus dem Stand erkochte Maurice Kriegs in Schubecks neuem Restaurant 17 Punkte. Eine Bewertung, auf die anderen Köche ihr Leben lang vergebens hoffen.

"Gault&Millaut" -Restaurants in Bayern und München

Dies sind nach Ansicht der Kritiker die 15 besten Restaurants in München und Bayern:

19,5 Punkte

- Gourmetrestaurant Überfahrt in Rottach-Egern

18 Punkte

- Dallmayr in München (Aufsteiger des Jahres in Bayern)

- Atelier in München

- EssZimmer in München

- Werneckhof in München

- Königshof in München

- Tantris in München

- Essigbrätlein in Nürnberg

17 Punkte

- Residenz Heinz Winkler in Aschau/Chiemgau

- Luce d’oro in Elmau bei Garmisch-Partenkirchen

- Sosein in Heroldsberg bei Nürnberg

- Les Deux in München

- Schuhbecks Fine Dining (Newcomer) in München

- Eisvogel in Neunburg vorm Wald/Oberpfalz

- Kastell in Wernberg-Köblitz/Oberpfalz

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