Mobile Blitzer: Minusgeschäft für die Stadt München

Nach landläufiger Meinung werden die Temposünder mit Hilfe des Einsatzes mobiler Blitzanlagen kräftig abkassiert. Für die Stadt München ist das Ganze allerdings ein Zuschussgeschäft.
| AZ/dpa
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Ein mobiles Blitzgerät ist in den Kofferraum eines Autos eingebaut. (Symbolbild)
Ein mobiles Blitzgerät ist in den Kofferraum eines Autos eingebaut. (Symbolbild) © Lino Mirgeler/dpa

München - Die Straßen im Freistaat haben sich nach der Schockstarre des ersten Lockdowns heuer wieder gefüllt, entsprechend viele drücken daher auch wieder das Gaspedal durch - und fahren in Radarkontrollen.

Mobile Blitzer in München: Mehr Kosten als Einnahmen

Gesetzt den Fall, Städte und Gemeinden haben überhaupt die Kapazitäten für die ganz überwiegend mobilen Kontrollaktionen: Denn das ist nicht überall der Fall, wie eine Umfrage der Deutschen Presse-Agentur ergab.

Dort wo kontrolliert wird, sind die Blitzer für die Kommunen zudem oftmals ein Zuschussgeschäft. In München etwa beliefen sich die Einnahmen nach Angaben des Kreisverwaltungsreferats bis Ende November auf rund 1,8 Millionen Euro. Dem standen Kosten von rund 2,3 Millionen Euro gegenüber.

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Auch Regensburg zahlt kräftig drauf: Mit Stand vom 9. Dezember wurden in der Oberpfälzer Bezirkshauptstadt knapp 817.000 Euro an Verwarn- und Bußgeldern angeordnet, während im Gesamtjahr Kosten von rund 1,6 Millionen Euro anfallen werden.

In Würzburg hingegen war das Verhältnis Ende November einigermaßen ausgeglichen: Die Stadt erzielte nach eigenen Angaben aus den Kontrollen rund 691.000 an Einnahmen - bei knapp 730.000 Euro Kosten.

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