Mitten in der Altstadt: München bekommt ein Mini-Hofbräuhaus

Das weltberühmte Original bekommt Zuwachs: In der Altstadt schließen drei Lokale, Hofbräu plant in den denkmalgeschützten Räumen eine besondere Gaststätte. Alle Hintergründe – AZ exklusiv.
| Kimberly Hagen
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Das berühmteste Wirtshaus der Welt: Das Hofbräuhaus am Platzl.
Tobias Hase/dpa 2 Das berühmteste Wirtshaus der Welt: Das Hofbräuhaus am Platzl.
Drei Lokale in einem Haus in der Ledererstraße: Crux, Spezlwirtschaft und Fedora schließen zum Jahresende.
Daniel von Loeper 2 Drei Lokale in einem Haus in der Ledererstraße: Crux, Spezlwirtschaft und Fedora schließen zum Jahresende.

München - Es ist das berühmteste Wirtshaus auf diesem Planeten – besucht von Gästen aus unzähligen Nationen, besungen in bekannten Liedern, kopiert in aller Welt: Das Hofbräuhaus in München bedarf keiner vielen Worte, schließlich dürfte es wirklich jeder Mensch kennen. Was dafür niemand ahnt: Das Hofbräuhaus bekommt ein Baby – und zwar in München.

Das Original am Platzl hat es nicht weit zu seinem baldigen Nachwuchs, denn in der Ledererstraße Ecke Sparkassenstraße soll schon bald ein neues besonderes Wirtshaus von Hofbräu entstehen.

Das berühmteste Wirtshaus der Welt: Das Hofbräuhaus am Platzl.
Das berühmteste Wirtshaus der Welt: Das Hofbräuhaus am Platzl. © Tobias Hase/dpa

Zerwirkgewölbe muss saniert werden

Aber der Reihe nach: Im geschichtsträchtigen Zerwirkgewölbe in der Ledererstraße 3, so die offizielle Adresse für die Räumlichkeiten in der Premiumlage, befinden sich aktuell noch drei verschiedene Lokale: Der Crux Club, die Spezlwirtschaft und das italienische Restaurant Fedora. Was sie alle eint: Sie alle schenken Hofbräu aus. Und sie alle müssen zum Jahresende schließen.

Nach AZ-Informationen soll nämlich hier im denkmalgeschützten Zerwirkgewölbe, dem zweitältesten Gebäude der Stadt (Ende 13. Jahrhundert), Hofbräu selbst ein besonderes Wirtshaus planen. Statt wie bisher drei Lokale soll hier künftig ein großes Wirtshaus entstehen: ein Mini-Hofbräuhaus.

Drei Lokale in einem Haus in der Ledererstraße: Crux, Spezlwirtschaft und Fedora schließen zum Jahresende.
Drei Lokale in einem Haus in der Ledererstraße: Crux, Spezlwirtschaft und Fedora schließen zum Jahresende. © Daniel von Loeper

Das sagt Hofbräu zu den neuen Plänen

Nachfrage bei der Brauerei (Chef: Michael Möller). Hofbräu-Sprecher Stefan Hempl zur AZ: "Ja, es stimmt – die Verträge mit Crux, Spezlwirtschaft und Fedora laufen Ende des Jahres aus. Sie werden auch nicht erneuert, weil dann eine große Kernsanierung ansteht. Wegen des Denkmalschutzes werden die Auflagen noch strenger sein und dadurch wird die Sanierung wahrscheinlich auch länger dauern. Aber: Wir sind eine bayerische Brauerei und natürlich wünschen wir uns in den Räumlichkeiten ein bayerisches Wirtshaus von Hofbräu."

Ein kleines Hofbräuhaus? Hempl dazu: "Das haben Sie gesagt. Für alle weiteren Details ist es noch zu früh."

Das Detail darf trotzdem sein: Die Urheimat des Hofbräuhauses ist die Sparkassenstraße gewesen. Hier wird sich also bald ein Kreis schließen.

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