Militante Tierschützer besprühen Vinzenzmurr-Filialen

Militante Tierschützer haben Montagnacht vier Vinzenzmurr-Filialen in München mit Farbe beschmiert. Drei Frauen wurden bei der Tat beobachtet, sie konnten aber fliehen. Im Internet rufen die Aktivisten zu weiteren Taten auf.
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Auch in der Ungersbergerstraße, am Max-Weber-Platz und Am Harras wurden die Filialen beschmiert.
Polizei München 2 Auch in der Ungersbergerstraße, am Max-Weber-Platz und Am Harras wurden die Filialen beschmiert.
Auch in der Ungersbergerstraße, am Max-Weber-Platz und Am Harras wurden die Filialen beschmiert.
Polizei München 2 Auch in der Ungersbergerstraße, am Max-Weber-Platz und Am Harras wurden die Filialen beschmiert.

Militante Tierschützer haben Montagnacht vier Vinzenzmurr-Filialen in München mit Farbe beschmiert. Drei Frauen wurden bei der Tat beobachtet, sie konnten aber fliehen. Im Internet rufen die Aktivisten zu weiteren Taten auf.

München - Die Farbanschläge wurden zwischen Samstag und Montagnacht verübt. An vier Filialen im Stadtgebiet von München (Ungersbergerstraße, Max-Weber-Platz, Am Harras und in der Westendstraße) beschmierten die Tierschützer Vinzenzmurr-Fillialen mit roter Farbe.

Die bislang Unbekannten besprühten Fassaden, Schaufenster und die Hauswände der Metzgereien. Die Polizei fand an den Tatorten Flugblätter militanter Tierschützer. Das gleiche Schreiben wurde auch im Internet veröffentlicht, dort kündigen die Aktivisten auch weitere Aktionen an.

Bekennerschreiben aufgetaucht

In dem Bekennerscherbein heißt es: "Wir fragen uns, warum es in dieser Gesellschaft akzeptiert und toleriert wird, Tiere auf grausamste Art und Weise auszubeuten und hinzurichten, obwohl keine Notwendigkeit dazu vorhanden ist. Der Mensch versklavt fühlende Lebewesen um sich selbst zu bereichern und lässt den Tieren dabei keinerlei Platz, nicht als Produkt, sondern als Lebewesen, wahrgenommen zu werden. Metzgereien und Metzgereiketten wie Vinzenzmurr geht es einzig und allein darum Profit aus dem Leben anderer, fühlender Lebewesen zu schlagen."

Und weiter: "Wir sind uns im vollen Bewusstsein durch unsere Aktion im rechtlichen Sinne eine Straftat (Sachschaden) begangen zu haben. Das eigentliche Verbrechen ist jedoch das, was der Mensch den Tieren und der Erde zufügt.Wir fragen uns, was soll der Scheiß? Wir geben keine Ruhe, bis jeder Käfig und jeder Stall leer steht." (Hier finden Sie das gesamte Statement)

Listerienfund: Öko-Metzgerei ruft drei Wurstsorten zurück

Bei den Aktionen wurde niemand verletzt, der Sachschaden beträgt laut Polizei allerdings mehrere tausend Euro. Ein Zeuge konnte in der Nähe der Filiale am Harras drei Frauen beobachten, die offensichtlich Spraydosen in einem Mülleimer entsorgten.


Zeugenaufruf: Wer hat im angegebenen Tatzeitraum in der Westendstraße, Plinganserstraße, Max-Weber-Platz oder Deisenhofener Straße, Beobachtungen gemacht, die im Zusammenhang mit den geschilderten "Sprühaktionen" stehen könnten? Wer kann etwas zu den auffälligen drei Frauen in Tatortnähe Plinganserstraße sagen, die im Tatverdacht stehen die Straftaten begangen zu haben? Personen, die sachdienliche Hinweise geben können, werden gebeten, sich mit dem Polizeipräsidium München, Kommissariat 43, Tel. 089/2910-0, oder jeder anderen Polizeidienststelle in Verbindung zu setzen.

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