Mietwohnungen in München: So stark ist der Negativtrend in der teuersten Stadt Deutschlands

Laut IVD Süd verschärft sich die Situation dramatisch: 2025 sank das Angebot um ein Viertel im Vergleich zu 2021, während die Nachfrage an Mietwohnungen steigt. Die Gründe.
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Das Marktforschungsinstitut des Immobilienverbandes Deutschland Süd untersuchte die Entwicklung des Angebots an Eigentums- und Mietwohnungen in München. (Symbolbild)
Das Marktforschungsinstitut des Immobilienverbandes Deutschland Süd untersuchte die Entwicklung des Angebots an Eigentums- und Mietwohnungen in München. (Symbolbild) © imago images/Sven Simon

Es ist ein beängstigender Trend: Das Angebot an Mietwohnungen in München ist 2025 im Vergleich zu 2021 um ein Viertel zurückgegangen. Zu diesem Ergebnis kommen die Marktforscher des Immobilienverbandes Deutschland (IVD) Süd in ihrer aktuellen Analyse.

Wohnungseigentum: Dynamik lässt auf sich warten

"Im Zuge der Zinswende im Jahr 2022 veranlassten die stark gestiegenen Hypothekenzinsen viele Kaufinteressenten dazu, Mieter zu bleiben. Dadurch stieg die Anzahl der am Markt angebotenen Wohnimmobilien zum Kauf, was neben den sinkenden Preisen ein klares Indiz für eine Marktabschwächung war", erläutert Stephan Kippes, Leiter des IVD-Marktforschungsinstituts, die Hintergründe.

Die Mietnachfrage hingegen sei gestiegen, "weil viele Kaufinteressenten im Mietmarkt blieben beziehungsweise sich nicht auf einen Immobilienkauf einlassen wollten".

Mietwohnungsangebot ist im längerfristigen Vergleich um ein Viertel geschrumpft

Laut IVD Süd ließ auf dem Münchner Wohneigentumsmarkt die Dynamik auch 2025 auf sich warten, der Mietwohnungsmarkt ist demnach stärker von Schwankungen betroffen gewesen. Im vergangenen Jahr seien zwar wieder "auf relativ niedrigem Basis-Niveau" mehr Mietwohnungen angeboten worden als noch 2024 (plus 14 Prozent), doch die Zunahme der zur Vermarktung stehenden Wohnungen bedeute nicht, dass sich die Wohnungsproblematik in München allmählich löse.

Die Ursache für den Negativtrend sieht der IVD Süd in erster Linie darin, dass immer weniger neue Mietwohnungen gebaut werden.
Die Ursache für den Negativtrend sieht der IVD Süd in erster Linie darin, dass immer weniger neue Mietwohnungen gebaut werden. © IVD Süd

"Eher das Gegenteil ist der Fall: Das Mietwohnungsangebot ist im längerfristigen Vergleich – also viertes Quartal 2021 gegenüber viertem Quartal 2025 – um ein Viertel geschrumpft", betont Stephan Kippes.

"Massiver Einbruch der Neubautätigkeit"

Die Ursache für diesen Negativtrend sieht Kippes in erster Linie darin, dass immer weniger neue Wohnungen entstehen. Kippes spricht von einem "massiven Einbruch der Neubautätigkeit" und weist darauf hin, dass das IVD-Institut "allein für 2025 mit einem Rückgang der Baugenehmigungen in München um minus 40 Prozent im Vergleich zum Vorjahr" rechne.

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Was das Angebot an Eigentumswohnungen angeht, waren den IVD-Angaben zufolge im vierten Quartal 2022 in München zunächst knapp 70 Prozent mehr Eigentumswohnungen auf dem Markt als im vierten  Quartal 2021. Zwischen dem vierten Quartal 2022 und dem vierten Quartal 2024 seien dann 16 Prozent weniger Eigentumswohnungen angeboten worden.

Im vergangenen Jahr habe sich die Anzahl der zur Vermarktung stehenden Objekte "weitgehend stabilisiert". Der IVD betont, dass das Angebot an Eigentumswohnungen seit der Trendwende – Vergleich viertes Quartal 2021 zu viertem Quartal 2025 – um 36 Prozent angewachsen sei.

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  • Himbeer-Toni vor einer Stunde / Bewertung:

    Bei dieser Wohnungsknappheit auch noch Geflüchtete dauerhaft hier unterzubringen, und damit den Wohnungsmarkt und steigende Mieten noch zusätzlich anzuheizen, betrachte ich schon als ein ganz, ganz schlimmes Vergehen unseres Staates an den hier Lebenden und Geborenen.

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  • Frale vor 36 Minuten / Bewertung:
    Antwort auf Kommentar von Himbeer-Toni

    Sie haben es auf den Punkt gebracht, besser konnte man es nicht schreiben.

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