Messerattacke vom Rosenheimer Platz: Polizei verurteilt Hetz-Tweets

Rund um die Messerangriffe am Samstag hat es viele falsche und hetzerische Tweets gegeben. Die Münchner Polizei spricht von "ideologischen Brandstiftern".
| AZ, dpa
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Andreas Gebert/dpa

München - Nach teils bewusst falschen oder auch fremdenfeindlichen Tweets nach den Messerangriffen von München hat der Sprecher der Polizei die Urheber kritisiert.

Die Ermittler hatten wenige Stunden nach den Attacken mitgeteilt, dass ein 33 Jahre alter Deutscher verdächtig sei. Sie gehen nicht von einem religiösen oder politisch motivierten Hintergrund aus. Wer - trotz objektiver Faktenlage - bei Twitter Gegenteiliges behaupte oder dies impliziere, sei ein "ideologischer Brandstifter", sagte der Pressesprecher der Münchner Polizei, Marcus da Gloria Martins, dem Radiosender Bayern 2 am Montagmorgen.

Polizei: Gab keine Panikstimmung

Panikstimmung im Netz habe es aber nicht gegeben, sagte da Gloria Martins weiter. Zwar hätten besorgte Bürger angerufen - "aber wir hatten keine Phantom-Tatorte und wir hatten vor allem auch keine Mitteilung, dass sich in der Bevölkerung Gerüchte breit gemacht haben."

Bei den Angriffen am Samstagmorgen waren acht Menschen leicht verletzt worden. Der Verdächtige hatte wahrscheinlich im Verfolgungswahn zugestochen. Er soll in einer psychiatrischen Einrichtung untergebracht werden.

Lesen Sie hier: Messerstecher - Eine blutige Spur durch die Stadt

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