Mehr Tierschutz gefordert: Unterschriftenliste für OB Reiter

Das Aktionsbündnis "Artgerechtes München" hat am Dienstag eine Unterschriftenliste an Oberbürgermeister Dieter Reiter übergeben. Die Organisation ist mit der aktuellen Tierschutz-Politik der Stadt unzufrieden.
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Am Dienstag wurde die Unterschriftenliste an Münchens Oberbürgermeister Dieter Reiter übergeben. Daneben wird zusätzlich die Kunstinstallation "Alles hat ein Ende ... (nur die Wurst hat keins)" des Künstlerkollektivs "Neozoon" auf dem Marienplatz ausgestellt.
Wackerbauer 3 Am Dienstag wurde die Unterschriftenliste an Münchens Oberbürgermeister Dieter Reiter übergeben. Daneben wird zusätzlich die Kunstinstallation "Alles hat ein Ende ... (nur die Wurst hat keins)" des Künstlerkollektivs "Neozoon" auf dem Marienplatz ausgestellt.
Am Dienstag wurde die Unterschriftenliste an Münchens Oberbürgermeister Dieter Reiter übergeben. Daneben wird zusätzlich die Kunstinstallation "Alles hat ein Ende ... (nur die Wurst hat keins)" des Künstlerkollektivs "Neozoon" auf dem Marienplatz ausgestellt.
Wackerbauer 3 Am Dienstag wurde die Unterschriftenliste an Münchens Oberbürgermeister Dieter Reiter übergeben. Daneben wird zusätzlich die Kunstinstallation "Alles hat ein Ende ... (nur die Wurst hat keins)" des Künstlerkollektivs "Neozoon" auf dem Marienplatz ausgestellt.
Am Dienstag wurde die Unterschriftenliste an Münchens Oberbürgermeister Dieter Reiter übergeben. Daneben wird zusätzlich die Kunstinstallation "Alles hat ein Ende ... (nur die Wurst hat keins)" des Künstlerkollektivs "Neozoon" auf dem Marienplatz ausgestellt.
Wackerbauer 3 Am Dienstag wurde die Unterschriftenliste an Münchens Oberbürgermeister Dieter Reiter übergeben. Daneben wird zusätzlich die Kunstinstallation "Alles hat ein Ende ... (nur die Wurst hat keins)" des Künstlerkollektivs "Neozoon" auf dem Marienplatz ausgestellt.

München - Am kommenden Mittwoch soll mit einer Beschlussvorlage im Münchner Stadtrat entschieden werden, in welchem Umfang Produkte aus artgerechter Tierhaltung in der Stadt eingesetzt werden. Das Spektrum ist weit und reicht vom Essen in den städtischen Kantinen bis hin zu Produkten, die beispielsweise bei Empfängen im Rathaus eingesetzt werden. Mit dieser Beschlussvorlage ist der BUND Naturschutz und das Aktionsbündnis "Artgerechtes München" allerdings alles andere als zufrieden – sie fordern mehr.

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Christian Hierneis, der Vorsitzende des BUND Naturschutz in München, dazu: "Die Beschlussvorlage bleibt noch hinter unseren sehr geringen Erwartungen zurück. Außer unverbindlichen Absichtserklärungen bleibt das Papier inhaltsleer. Auch bei Großveranstaltungen lässt sich eine Verpflegung mit Produkten aus ökologischer Landwirtschaft und artgerechter Tierhaltung umsetzen. Die Stadt München könnte hier wegweisend sein. Denn artgerechte Tierhaltung steht für aktiven Tier- und Umweltschutz. Mit dieser Vorlage wird München seiner Verantwortung und dem Willen der Münchner Bürgerinnen und Bürger nicht gerecht."

 

Forderung nach mehr Engagement für Tierschutz

 

Auch Stephanie Weigel vom Bündnis "Artgerechtes München" findet klare Worte: "Alle Fakten liegen auf dem Tisch: Industrielle Intensivtierhaltung ist gesundheitsgefährdend, tierquälerisch und umweltschädlich. Die Münchner Bevölkerung hat ein klares Votum für eine Landeshauptstadt abgegeben, die in ihrem Wirkungskreis nur noch Produkte aus artgerechter Tierhaltung zulässt. Das ist auch bezahlbar."

Insgesamt 30.000 Menschen aus München und dem angrenzenden Umland unterstützen das Aktionsbündnis mit ihrer Unterschrift. Über 100 Künstler und Wissenschaftler sowie 80 Verbände und 150 Unternehmen engagieren sich ebenfalls für eine artgerechte Tierhaltung in München.

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Am Dienstag wurde die Unterschriftenliste an Münchens Oberbürgermeister Dieter Reiter übergeben. Daneben wird zusätzlich die Kunstinstallation "Alles hat ein Ende ... (nur die Wurst hat keins)" des Künstlerkollektivs "Neozoon" auf dem Marienplatz ausgestellt. Mit diesen beiden Aktionen möchte das Aktionsbündnis Münchens Politiker "aufrütteln" – dazu soll sich die Stadt mehr für Gesundheits-, Umwelt- und Tierschutz engagieren.

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