Mehr Open-Air-Fläche für München

Open-Air-Flächen für 5.000 bis 20.000 Zuschauer, wie sie sich die Konzertveranstalter wünschen, gibt es nicht viele in München. Das soll sich nun ändern. Im Fokus stehen dabei vor allem Flächen in Riem.
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In München sind Open-Air-Flächen für 5.000 bis 20.000 Zuschauer - wie hier im Olympiapark - knapp.
dpa In München sind Open-Air-Flächen für 5.000 bis 20.000 Zuschauer - wie hier im Olympiapark - knapp.

München - Die Stadt will in Zukunft mehr Open-Air-Konzerte in München möglich machen. Das hat der Stadtratsausschuss für Arbeit und Wirtschaft am Dienstag beschlossen. Die Initiative ging dabei vor allem von der SPD aus.

"In unserer Stadt gab es in den vergangenen Jahren zu wenig Platz für Konzertveranstaltungen, teilweise mussten Konzerte deshalb sogar abgesagt werden. Das schadet dem Image unserer Musikstadt München“, so SPD-Stadträtin Kathrin Abele, die vor eineinhalb Jahren mit ihrer Kollegin Julia Schönfeld-Knor einen Antrag bezüglich neuer Austragungsorte für Musikveranstaltungen stellte.

Die Stadtverwaltung sollte besonders nach Flächen für Open-Air-Auftritte Ausschau halten, die groß genug für 5.000 bis 20.000 Besucher sind. Und nun ist man endlich fündig geworden: Die Stadt will das Alte Reitstadion und die Galopprennbahn - beide in Riem - wieder als Veranstaltungsorte reaktivieren. Veranstaltungen mit bis zu 10.000 Zuschauern seien dort möglich, sagt die Verwaltung. Das letzte Konzert im Alten Reitstadion liegt bereits sechs Jahre zurück. Damals kamen jedoch 28.000 Besucher.

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Auch Königsplatz und Odeonsplatz stehen zur Diskussion

Zudem können auch Park- und Freiflächen der Messe München GmbH für Konzertveranstaltungen mit bis zu 10.000 Menschen zweitweise genutzt werden. Ein weiteres Areal für 5.000 Zuschauer soll im künftigen Werksviertel hinter dem Ostbahnhof entstehen. Konzerte mit bis zu 20.000 Besuchern seien sonst noch im Olympiapark auf dem Coubertinplatz möglich. Allerdings will man es wegen Anwohnerbeschwerden bei maximal zwei bis drei Konzerten pro Veranstaltungsort und Jahr belassen.

Zur Diskussion stehen im Stadtrat auch der Königsplatz, der Odeonsplatz und das Freigelände am Bavariapark vor der Alten Kongresshalle sowie andere öffentliche Plätze. Nicht in Frage kommen hingegen die Schlossparks von Nymphenburg und Schleißheim, da vor allem die Bayerische Schlösserverwaltung gegen dortige Open-Air-Konzerte ist.

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