Mann zwingt sturzbetrunkenen Wiesn-Touristen zu Oralverkehr

Fieser Übergriff am Kotzhügel: Ein Ukrainer steht vor Gericht, weil er auf dem Oktoberfest einen sturzbetrunkenen Mann sexuell schwer missbraucht hat. Kurios: die Polizei filmte die Tat.
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Der sogenannte Kotzhügel am Oktoberfest. Hier schlafen etliche der Besucher ihren Rausch aus. (Archivbild)
Anne Hund Der sogenannte Kotzhügel am Oktoberfest. Hier schlafen etliche der Besucher ihren Rausch aus. (Archivbild)

Fieser Übergriff am "Kotzhügel": Ein Ukrainer steht vor Gericht, weil er auf dem Oktoberfest einen sturzbetrunkenen Mann sexuell schwer missbraucht hat. Kurios: die Polizei filmte die Tat.

München - Immer wieder kommt es zur Wiesn-Zeit zu Überfällen und sexuellem Missbrauch. So auch am 1. Oktober vergangenen Jahres: Ein 32 Jahre alter, sturzbetrunkener Wiesn-Tourist aus der Schweiz schlief gegen 22 Uhr gerade auf dem berühmten "Kotzhügel" seinen Rausch aus, als sich ein 38 Jahre alter Ukrainer, der ebenfalls als Tourist in der Stadt war, an ihn heranmachte.

Der Ukrainer ging zu dem 32-Jährigen und griff ihm zuerst in den Latz seiner Lederhose. Anschließend packte der Ukrainer seinen Schniedel aus und steckte diesen dem 32-Jährigen in den Mund. Das Opfer merkte davon offenbar nichts. Aufgrund des Alkoholpegels habe der 32-Jährige von dem Oralverkehr nichts mitbekommen, sagte eine Sprecherin der Staatsanwaltschaft der AZ. "Er konnte sich nicht wehren."

Polizei filmt - und denkt erst, es handelt sich um Taschendiebstahl

Kurios: Die Tat wurde von zwei spanischen Polizisten gefilmt. Die beiden waren auf dem Oktoberfest offiziell als Taschendieb-Fahnder unterwegs und gingen zunächst davon aus, der Ukrainer wolle den in den USA geborenen und in der Schweiz lebenden 32-Jährigen beklauen.

Vor Gericht gab der 38-Jährige seine Tat zwar zu, er sagte aber, er könne sich eigentlich kaum daran erinnern. Er sei betrunken gewesen und habe geglaubt, sein Opfer sei mit den Handlungen einverstanden gewesen. Das Opfer kam nicht zur Verhandlung.

Der Ukrainer wurde wegen schweren sexuellen Missbrauchs zu zwei Jahren Haft auf Bewährung verurteilt.

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