Maibock-Anstich: Hoeneß mächtiger als Seehofer

Django Asül derbleckt im Hofbräuhaus. Er macht Uli Hoeneß zum mächtigsten Mann in Bayern – und Ilse Aigner zum Spritmädchen.
| Anne Kathrin Koophamel
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Django schenkt ein: Die besten Bilder vom Politikerderblecken beim Maibock-Anstich im Hofbräuhaus.
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München - Die Hierarchie in Bayern steht seit gestern Abend offenbar Kopf: „Sie sind der wichtigste Mann heute Abend”, sagte nämlich Bundesverbraucherministerin Ilse Aigner und verfiel in einen Hofknicks – vor FC-Bayern-Chef Uli Hoeneß. Der Klubpräsident war der heimliche Star der Rede von Kabarettist Django Asül beim Maibockanstich im Hofbräuhaus – und gab sich bescheiden. „Darauf bilde ich mir nix ein”, sagte Hoeneß der AZ. Horst Seehofer konnte da nur milde lächeln. Dabei war er der erste Ministerpräsident seit 20 Jahren, der sich zum Maibock begeben hatte.

„Ich bin heute nervös wie nie zuvor”, hatte Asül gleich zu Beginn seiner Rede gestanden. „Der mächtigste Mann Bayerns kommt heute: Uli Hoeneß.” Asüls Kern-Thema war dann aber ein anderes: Deutschlands Atompolitik. „Merkel hat nie gesagt, dass die Atomkraftwerke sicher sind – sie sei sich nur sicher gewesen, dass es Atomkraftwerke sind”, ätzte Django. Und weiter: „Die AKWs sind nur dann unsicher, wenn Landtagswahlen bevorstehen.”

Gerade Bayerns Umweltminister Markus Söder sei ja gereift: „Er weiß jetzt, es gibt ein Leben nach Stoiber.” Auch sonst habe Söder sich sehr geändert, sei jetzt Mitglied des Bund Naturschutzes, spottete Asül: „Da kann ich mir ja den Hoeneß besser als Daums Schnupftabakberater vorstellen.” Söder, ein großer Fan des Derbleckens, nahm’s gewohnt sportlich: „Feinsinnig mit der richtigen Würze war es.”

Der Bundesministerin Aigner attestierte der Redner vielfältige Fähigkeiten: „Früher hat man Ministerinnen immer auf ihr Äußeres reduziert. Das ist jetzt anders. Dank der Ilse. Wie elegant sie einen Stresstest nach dem anderen durchsteht: Respekt! Jetzt sagen alle: Ja leck, die Aigner ist ja nicht nur attraktiv. Die schaut ja auch noch gut aus!”

Bei Aigner seien seit Fukushima die Strahlengrenzwerte an den Ölpreis gebunden. „Das hätte man beim Dioxin-Skandal auch machen sollen. Hätte Frau Aigner viel Ärger erspart. Tonnen von verseuchtem Futtermittel mussten ja irgendwie sinnvoll wiederverwendet werden. So kam E10 ins Dasein. Ganz nach dem Motto: Tanken sollte man es zwar nicht, aber fressen kann man es jederzeit.” Für Asül ein klarer Fall von: „Spritmädchenrechnung!”


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