Kürzungen im ÖPNV: Hier müssen die Münchner bald länger auf die Tram warten
München wird sparen – auch beim ÖPNV. Vor Kurzem haben Mobilitätsreferent Georg Dunkel (parteilos) und Matthias Korte von der MVG vorgestellt, welche Bus-, Tram- und U-Bahn-Linien ausgedünnt oder ganz gestrichen werden sollen. Damit will die MVG 14 Millionen Euro einsparen.
Über eine geplante Kürzung ärgert sich die CSU im Münchner Stadtrat besonders: Geplant ist, dass die Tram 25 im Abschnitt Max-Weber-Platz - Großhesseloher Brücke von 9 bis 13 Uhr bloß noch alle zehn Minuten fahren soll. Momentan gilt ein Fünf-Minuten-Takt.
CSU-Stadtrat Andreas Babor beantragt nun, dass dieser beibehalten wird. Denn auch wenn es nur um vier Stunden geht und ansonsten der Fünf-Minuten-Takt bleiben soll, sieht er die Kürzung kritisch. Denn auf dem Abschnitt gebe es viele stark frequentierte Einrichtungen. "Zum Beispiel mehrere Kliniken, die den ganzen Tag über besucht werden", sagt er. Auch Wohngebiete (etwa das Paulaner-Gelände und eine neue Wohnanlage an der Harthauser Straße) liegen dort.
"Wenn das ÖPNV-Angebot gekürzt wird, führt das nur dazu, dass die Menschen das Auto nehmen. Und das kann doch nicht das Ziel der neuen Stadtregierung sein", sagt Babor. Grünen-Stadträtin Gudrun Lux widerspricht: Die MVG habe sich die Auslastung genau angeschaut. In diesen vier Stunden sei sie nicht hoch. "Wir müssen uns genau anschauen, wo wir unsere Mittel einsetzen", sagt sie. Dafür sei zum Beispiel bei der Tram 20 zum neuen Strafjustizzentrum der Takt erhöht worden.
Was die Straßenbahnfreunde besonders ärgert
Doch die Münchner Straßenbahnfreunde kritisieren den schlechteren Takt auf der Linie 25 ebenfalls. Auch, dass die Tram 23, die von Schwabing zur Münchner Freiheit fährt, nur noch alle zehn Minuten kommen soll, sieht der Verein kritisch. So nehme man all jenen, die in der Parkstadt Schwabing bei internationalen Unternehmen wie Google und Amazon arbeiten oder dort wohnen, das Argument, aufs Auto zu verzichten, heißt es in einer Mitteilung.
Nicht nur Kürzungen bei der Tram kritisieren die Straßenbahnfreunde. Es ergebe "keinen Sinn", dass in Freiham die Buslinien 57 und 143 ausgedünnt werden, schreiben sie. Bereits jetzt würden die Bewohner im benachbarten Aubing unter dem Autoverkehr leiden.
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HanneloreH vor 51 Minuten / Bewertung:
Wir haben für Bildung kein Geld mehr, wir haben für Pflege kein Geld mehr , Gesundheit ist auch nicht so wichtig. ÖPNV grad in einer Stadt wo Radlwege breiter werden als Straßen ( für die Geld da ist) ist anscheinend genauso unwichtig.
Wir sollten alle zuhause bleiben und auf das Ende wartenAntworten
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FRUSTI13 vor einer Stunde / Bewertung:
Und weil die Tram nur alle 10 Min. fährt, deshalb fahren dann die Leute mit dem Auto?! Selten so einen an den Haaren herbei gezogenen Krampf gelesen! Weil ja 5 Min. länger warten, eine totale Unzumutbarkeit ist!
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