"Kristallkugel nicht griffbereit": Münchnerin liefert sich Twitter-Streit mit Polizei

Eine junge Münchnerin beschwert sich per Twitter bei der Polizei wütend über ihr abgeschlepptes Auto. Die Beamten reagieren mit Humor.
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Die Münchner Polizei hat auf Twitter schlagfertig reagiert. (Symbolbild)
Die Münchner Polizei hat auf Twitter schlagfertig reagiert. (Symbolbild) © Martti Kainulainen/Lehtikuva/dpa

München - Der Tatort ist das Dreimühlenviertel:  Dort haben Polizisten den roten Mini einer Münchnerin abgeschleppt - obwohl sie nur zehn Meter entfernt wohnt. Da hätte man auch einfach einmal klingeln und bitten können, das Auto wegzufahren. Das schreibt sie empört in ihrem Tweet an die Polizei München.

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Die Beamten reagierten prompt und schilderten ihre Sicht der Lage. Laut Polizei war der Mini vor einer Einfahrt geparkt und behinderte auf diese Weise beim Ausladen von Containern. Entgegen dem Vorwurf, die Besitzerin wohne nur wenige Meter vom "Tatort", sei die Anschrift des Halters genau 17,4 km entfernt gewesen. Mit einer kleinen Spitze setzt die Polizei nach: "Es war keine Telefonnummer im System hinterlegt und eine Kristallkugel war ebenfalls nicht griffbereit."

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Mit diesem schlagfertigen Tweet scheint die Polizei München auch die Besitzerin des Minis überzeugt zu haben. Sie sei immer noch ein bisschen genervt, gab sie auf die Antwort zurück. Über den Witz mit der Kristallkugel könne sie aber trotzdem lachen.

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