Kommentar: Die Freien Wähler werben um Städter - für München zu wenig

AZ-Lokalchef Felix Müller über die Freien Wähler und die Stadt.
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Michael Piazolo alleine reicht nicht, um Münchner zu überzeugen, meint Felix Müller.
Peter Kneffel/dpa/AZ Michael Piazolo alleine reicht nicht, um Münchner zu überzeugen, meint Felix Müller.

Verbinden Sie ein Münchner Projekt mit den Freien Wählern? Eine Idee für die Stadt? Ich auch nicht. Bei der letzten Landtagswahl wären die Freien in München an der 5-Prozent-Hürde gescheitert. Und wenig spricht dafür, dass sich das jetzt ändert. Warum auch? Dem Umland Geld zu geben, dass es für die Stadt riesige Miet-Blöcke ins Oberland stellt? Man kann die Dorf-Bürgermeister schon jubeln hören. Und personell?

Das Freie-Wähler-Gesicht ist Hubert Aiwanger, der in seinem Auftreten nicht un-städtischer wirken könnte. In der Stadt laufen Freie Wähler so schnell zu anderen Parteien über, dass selbst Rathaus-Kenner Mühe haben, die aktuellen Stadträte zuzuordnen. Michael Piazolo ist ein fleißiger, ein schlauer, ein guter Politiker. Aber um in München punkten zu können, ist er alleine zu wenig.

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