Kitaeröffnung in München: Mehr Platz für Kinder

Die tausendste nicht-städtische Kita hat im Prinz-Eugen-Park ihre Tore geöffnet.
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Bürgermeisterin Verena Dietl (M.) und Stadtschulrat Florian Kraus (M. hinten) bei der Kita-Eröffnung.
Bürgermeisterin Verena Dietl (M.) und Stadtschulrat Florian Kraus (M. hinten) bei der Kita-Eröffnung. © S. Müller

München - Das Haus für Kinder an der Jörg-Hube-Straße 30 im Prinz-Eugen-Park ist nicht irgendeine Kita, sie ist die 1000. Kita in München, die nicht von der Stadt betrieben wird. Träger ist das Diakonische Werk.

Dass nicht die Stadt die alleinige Verantwortung für die Kita hat, ist meistens so: Von den 1.450 Kindertageseinrichtungen betreibt die Landeshauptstadt bloß ungefähr ein Drittel. Etwa 80 Prozent der Plätze für Kinder unter drei Jahren und gut 60 Prozent der Kindergartenplätze bieten nichtstädtische Träger an.

In München wurde in 20 Jahren die Zahl der Kita-Plätze verfünffacht

Diese Zahlen gaben die Dritte Bürgermeisterin Verena Dietl (SPD) und der neue Stadtschulrat Florian Kraus (Grüne) bei der Eröffnung der Kita im Prinz-Eugen-Park bekannt.

"Die Stadt wird weiter in den Ausbau von Kita-Plätzen investieren", kündigte Dietl an. "In den vergangenen 20 Jahren haben wir die Zahl der Plätze für Kinder unter drei Jahren verfünffacht." Die Stadt steigerte laut dem Schulreferat den Versorgungsgrad für die unter dreijährigen Kinder mit Rechtsanspruch kontinuierlich.

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Aktuell liege er bei 68 Prozent. Der Versorgungsgrad im Kindergartenbereich liegt nun bei 94 Prozent. Die Stadt übernimmt bei den nichtstädtischen Kitas mehr Kosten, als sie verpflichtet wäre.

Zum Beispiel erhalten viele Kitas einen finanziellen Ausgleich dafür, dass die Gebühren dem Niveau der städtischen Kita-Gebühren entsprechen. Auch für mehr Qualität bekommen die Träger finanzielle Förderungen. Pro Jahr summieren sich die freiwilligen Leistungen für die nicht-städtischen Kita-Träger im Haushalt auf rund 140 Millionen Euro.

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