Kita-Streiks bald vorbei?

Nach vier Wochen gibt es am Montag neue Gespräche – der Verdi-Chef macht den Eltern Hoffnung, zumindest ein wenig.
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Menschenkette ums Rathaus: Noch sind Münchens Erzieher weiter im Ausstand.
Menschenkette ums Rathaus: Noch sind Münchens Erzieher weiter im Ausstand.

München – Nach wochenlangem Kita-Streik werden die Arbeitgeber im Sozial- und Erziehungsdienst und die Gewerkschaften heute erstmals wieder verhandeln – der Ausstand geht dennoch weiter.

Die Arbeitgeber hatten am Donnerstag ein Angebot an die Gewerkschaften geschickt – Gewerkschaft Verdi bewertete die Vorschläge aber nur als Zwischenstand und Grundlage für weitere Gespräche.

Der unbefristete Streik geht damit in die vierte Woche. Am vergangenen Mittwoch demonstrierten bereits die erbosten Eltern wegen des für sie belastenden Kita-Ausstands vor dem Münchner Rathaus, am Freitag formierten sich etwa 2000 streikende Erzieherinnen mit Unterstützern in Form einer Menschenkette ums Rathaus (AZ berichtete).

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Verdi-Chef Frank Bsirske macht derweil den Eltern in einem Interview der „Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung“ etwas Hoffnung: Er rechne mit einer Annäherung bei den Gesprächen. „Sie können erwarten, dass die Tarifparteien aufeinander zugehen.“ Man werde aber nicht einknicken. Nach den Verhandlungen wird die Streikdelegiertenversammlung laut Bsirske voraussichtlich am Donnerstag darüber abstimmen, ob ihr das Ergebnis ausreicht, um die Streiks zu beenden.

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