Kinderstartgeld-Demo in München: Nächster Schritt schon im Januar geplant

Der Protest gegen die Streichung des Kinderstartgeld-Aus reißt nicht ab: Am Samstag demonstrieren Eltern und Erzieher gemeinsam am Rande des CSU-Parteitags in der Messestadt Riem. Was die Veranstalter sagen und wie es jetzt weitergehen soll.
Lisa Marie Albrecht
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Demonstration in München: Eltern und Erzieher protestieren gegen das Kinderstartgeld-Aus der Bayerischen Staatsregierung.
IMAGO/Wolfgang Maria Weber 6 Demonstration in München: Eltern und Erzieher protestieren gegen das Kinderstartgeld-Aus der Bayerischen Staatsregierung.
Demonstration in München: Eltern und Erzieher protestieren gegen das Kinderstartgeld-Aus der Bayerischen Staatsregierung.
IMAGO/Wolfgang Maria Weber 6 Demonstration in München: Eltern und Erzieher protestieren gegen das Kinderstartgeld-Aus der Bayerischen Staatsregierung.
Demonstration in München: Eltern und Erzieher protestieren gegen das Kinderstartgeld-Aus der Bayerischen Staatsregierung.
IMAGO/Wolfgang Maria Weber 6 Demonstration in München: Eltern und Erzieher protestieren gegen das Kinderstartgeld-Aus der Bayerischen Staatsregierung.
Demonstration in München: Eltern und Erzieher protestieren gegen das Kinderstartgeld-Aus der Bayerischen Staatsregierung.
IMAGO/Wolfgang Maria Weber 6 Demonstration in München: Eltern und Erzieher protestieren gegen das Kinderstartgeld-Aus der Bayerischen Staatsregierung.
Demonstration in München: Eltern und Erzieher protestieren gegen das Kinderstartgeld-Aus der Bayerischen Staatsregierung.
IMAGO/Wolfgang Maria Weber 6 Demonstration in München: Eltern und Erzieher protestieren gegen das Kinderstartgeld-Aus der Bayerischen Staatsregierung.
Oliver Berndt ist Initiatior der Petition gegen das Kinderstartgeld-Aus.
picture alliance/dpa 6 Oliver Berndt ist Initiatior der Petition gegen das Kinderstartgeld-Aus.

Etwa 150 Menschen haben am Rande des CSU-Parteitags in München gegen das Kinderstartgeld-Aus und für eine Kita-Finanzoffensive demonstriert. Das teilte Oliver Bernt, der eine Petition mit mehr als 200.000 Unterschriften gegen die Streichung ins Leben gerufen hat, der AZ am Sonntag mit. Aufgerufen hatten neben Bernt und Mitpetitentin Jennifer Barther auch mehrere Verbände wie etwa der Landesverband Kinder in der Tagespflege Bayern, der KAB-Diözesanverband München und Freising sowie die Gewerkschaft Verdi.

Gekommen waren auch viele Familien, vor allem aus München, teilweise aber auch bis zu zwei Stunden angereist. Auch Erzieherinnen und Erzieher waren vor Ort. Denn, so sagt es Bernt: Es gehe nicht nur darum, sich dagegen zu wehren, dass die Staatsregierung das angekündigte Kinderstartgeld (3000 Euro zum 1. Geburtstag ab 2026) gestrichen habe, sondern auch um eine auskömmliche Finanzierung der Kindertagesstätten.

Laufdemos in mehreren Städten

Bernt zeigte sich zufrieden, obgleich sich die Protestler sicher noch etwas mehr Teilnehmer erhofft haben dürften. "Die Messestadt Riem ist halt doch etwas weit draußen, und dann war es auch noch ein Adventswochenende", sagt der dreifache Vater.

Oliver Berndt ist Initiatior der Petition gegen das Kinderstartgeld-Aus.
Oliver Berndt ist Initiatior der Petition gegen das Kinderstartgeld-Aus. © picture alliance/dpa

Dennoch: Aufgeben kommt für das Eltern-Erzieher-Bündnis nicht infrage. Man wolle über die Feiertage "das Netzwerk weiter ausbauen" und dann im Januar mit Laufdemos in mehreren Städten weitermachen  – eine solche mit etwa 200 Teilnehmern hatte es in Nürnberg gegeben.

Kein Gespräch mit der CSU

Die Forderung der Petitenten bleibt: Sie wollen ein Gespräch mit Ministerpräsident Markus Söder (CSU) sowie eine persönliche Übergabe der Unterschriften.

Vertreter unter anderem von Grünen, SPD und Linken beteiligten sich an der Demo. "Wir hatten gehofft, am Samstag auch mit der CSU ins Gespräch kommen zu können", so Bernt – vergebens.

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  • Bongo am 17.12.2025 11:21 Uhr / Bewertung:

    Antwortan Doket:
    Sie dürfen auch Ihr Leben führen, wie Sie möchten. Schimpfen Sie weiterhin auf die Politik, den Staat unddie Gesellschaft, wenn Sie das befriedigt. Ich habe Ihre Sorte Mensch in meinem langen Berufsleben zur Genüge kennengelernt. Große Klappe, alles besser wissen, wenig Glück bei der Arbeit und die Schuld am eigenenVersagen bei anderen suchen, nur nicht bei sich selber.

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  • Bongo am 17.12.2025 08:48 Uhr / Bewertung:

    Antworten Doket:
    Wollen Sie jetzt über die Mißbrauchsfälle in der Kirche diskutieren? Ist mir zuweit vom Thema Mütterrente entfernt und auf Deutsch gesagt, zu blöde!
    Übrigens: Hätte ich streng nach dem christlichen Glauben gelebt und allen und jedem Gutes getan, wäre ich heute auch arm und besitzlos und müßte winseln wie Sie und Tscharlie!
    Würde auch in einer Mietwohnung hocken und über steigende Mieten jammern!

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  • doket am 17.12.2025 10:59 Uhr / Bewertung:
    Antwort auf Kommentar von Bongo

    Sie können Ihr Leben führen wie Sie möchten. Aber warum bezeichnen Sie sich als christlich-konservativ, wen Sie mit christlichen Werten so gar nichts zu tun haben. Das ist doch völlig verlogen.

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