Kilometerlange Unfallfahrt auf dem Mittleren Ring: Zwei Personen schwer verletzt

Am Dienstagmorgen hat sich auf dem Mittleren Ring ein schwerer Unfall ereignet, bei dem zwei Personen schwer verletzt wurden. Der Unfallhergang wirft noch Fragen auf.
André Wagner |
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Bei einem Unfall auf dem Mittleren Ring wurden zwei Personen schwer verletzt. (Symbolbild)
Bei einem Unfall auf dem Mittleren Ring wurden zwei Personen schwer verletzt. (Symbolbild) © Stefan Puchner/dpa

Zwei schwer verletzte Personen und mehrere schwer beschädigte Fahrzeuge sind das Ergebnis einer fast fünf Kilometer langen Unfallfahrt, die sich am Dienstagmorgen auf dem Mittleren Ring ereignet hat.

Wie die Polizei mitteilte, war eine 41-Jährige aus München gegen 5.40 Uhr mit ihrem Audi im Heckenstallertunnel in Richtung Osten unterwegs. Dabei touchierte der Wagen die Leitplanke im Tunnel, die 41-jährige Lenkerin setzte ihre Fahrt dennoch weiter. Ein Pkw-Fahrer, der mit seinem Fahrzeug der hinter dem Audi unterwegs war, wurde auf den Unfall aufmerksam und verständigte den Notruf.

Nach kilometerlanger Unfallfahrt: 41-Jährige fährt auf stehenden Pkw auf

Im Candidtunnel streifte die 41-Jährige mit ihrem Audi erneut die Leitplanke. Auch diesmal blieb die Frau nicht stehen, sondern setzte ihre Fahrt fort in Richtung Chiemgaustraße.

An der Kreuzung Tegernseer Landstraße Ecke Chiemgaustraße mussten mehrere Fahrzeuge verkehrsbedingt an der dortigen Ampel warten. Auch hier stoppte die 41-Jährige ihre Fahrt nicht, sondern fuhr mit ihrem Audi auf einen auf dem linken Fahrstreifen stehenden Nissan auf. Durch die Wucht des Aufpralls wurde dieser auf einen VW Pkw geschoben, welcher nach links geriet und dort mit einem neben ihm stehenden Omnibus kollidierte.

Zwei schwer Verletzte nach Unfallfahrt auf dem Mittleren Ring

Durch die Unfälle zogen sich die 41-Jährige und der VW-Fahrer jeweils ein schweres Schädel-Hirn-Trauma zu, die Unfallverursacherin erlitt zudem Verletzungen der Lunge. Beide wurde vom Rettungsdienst ins Krankenhaus gebracht.

Die drei am Unfall beteiligten Pkw wurden schwer beschädigt und mussten abgeschleppt werden, der Omnibus wurde leicht beschädigt.

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Wie es zu der Unfallfahrt kommen konnte, ist derzeit Bestandteil der polizeilichen Ermittlungen, möglicherweise lag ein medizinischer Notfall vor. Alkohol oder Drogen waren bei der Unfallfahrt, nach Polizeiangaben, nicht im Spiel.

Während der Unfallaufnahme kam es im morgendlichen Berufsverkehr zu erheblichen Verkehrsbeeinträchtigungen.

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