Kein nächtliches Verbot von Glasflaschen an der Isar

Auf Vorschlag der CSU-Fraktion: Die Stadt prüft die Aufstellung weiterer Müllbehälter und will künftig außerdem "Pfandringe" an der Isar installieren.
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Die Stadtverwaltung wird die Aufstellung weiterer Müllbehälter prüfen. (Symbolbild)
Die Stadtverwaltung wird die Aufstellung weiterer Müllbehälter prüfen. (Symbolbild) © Lukas Barth/dpa

München - Der Kreisverwaltungsausschuss des Stadtrats hat am Dienstag ein nächtliches Verbot von Glasflaschen an der Isar abgelehnt - und doch soll die Isar sauberer werden.

Müll-Problem an der Isar: "Pfandringe" sollen helfen

Die Stadtverwaltung wird die Aufstellung weiterer Müllbehälter prüfen. Künftig soll es außerdem "Pfandringe" an der Isar geben, in denen leere Flaschen gesammelt werden. Beide Vorschläge wurden auf Antrag der CSU-Fraktion mehrheitlich beschlossen, teilte die Stadtratsfraktion mit.

Darüber hinaus werde das Thema Sauberkeit am Fluss weiter verfolgt: Die Kommunikation mit den verschiedenen Isar-Initiativen wie zum Beispiel den Isarfischern soll verstärkt und entsprechende Kampagnen wie zum Beispiel "Meine Isar, deine Isar" unterstützt werden. 

Dr. Evelyne Menges, stellvertretende CSU-Fraktionsvorsitzende.
Dr. Evelyne Menges, stellvertretende CSU-Fraktionsvorsitzende. © CSU

"Die Isar ist ein Fluss für uns alle, für den wir auch alle Verantwortung übernehmen müssen. Niemand möchte am Ufer im Dreck sitzen. Natürlich brauchen die Menschen direkt vor Ort genügend Gelegenheiten, den Müll zu entsorgen",  sagte Dr. Evelyne Menges, stellvertretende CSU- Fraktionsvorsitzende.

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Den eigenen Müll wegzuräumen sei eine eigentlich selbstverständliche Regel, die leider nicht mehr immer befolgt werde: "Es ist deshalb wichtig, auch die Kommunikation zu diesem Thema zu verstärken. Hier können die Initiativen vor Ort schon bei Schulklassen mit der Aufklärung beginnen und müssen unbedingt von der Stadt dabei unterstützt werden."

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