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Kaum Masken, kaum Abstand: Holetschek kritisiert Ungarn-Fans

Auch beim Spiel gegen Ungarn halten sich zahlreiche Fans auf den Tribünen nicht an die Maskenpflicht. Bayerns Gesundheitsminister Klaus Holetschek kritisierte vor allem die ungarischen Anhänger.
| AZ/dpa
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Insbesondere die ungarischen Anhänger hielten sich weder an die Abstandsregeln noch an die Maskenpflicht.
Insbesondere die ungarischen Anhänger hielten sich weder an die Abstandsregeln noch an die Maskenpflicht. © IMAGO / Matthias Koch

München - Bayerns Gesundheitsminister Klaus Holetschek (CSU) sieht bei der Umsetzung der Anti-Corona-Maßnahmen im Münchner EM-Stadion Fortschritte – hat aber zugleich die ungarischen Fans nach dem Spiel vom Mittwochabend harsch kritisiert.

Er habe persönlich im Stadion sehen können, dass sich viele Fans um die Einhaltung der Regeln bemüht hätten, sagte der Minister der Deutschen Presse-Agentur nach dem Spiel der deutschen Nationalmannschaft gegen Ungarn (2:2). Auch, wenn nicht jeder die Maske durchgehend getragen habe.

Holetschek kritisiert Ungarn-Fans wegen Maskenverstößen

Holetschek ergänzte: "Bedauerlich ist, dass sich die ungarischen Fans so gut wie gar nicht an die Regeln gehalten haben. Die Hygieneregeln gelten auch für Fans mit langen Anreisen aus dem Ausland, denn die Pandemie kennt keine Grenzen."

Holetschek dankte den Organisatoren, die alle Register gezogen hätten, um die Fans zum Tragen der Maske zu bewegen. "Es gab Durchsagen und Anzeigen im Stadion, Ordner haben die Zuschauer verstärkt darauf hingewiesen, der DFB hat kostenlose FFP2-Masken verteilt und auch Spieler haben an die Fans appelliert. (...) Den letzten Schritt müssen die Fans aber selbst gehen und die Maske aufsetzen."

Nach den vorangegangenen beiden EM-Spielen in München hatte es teils scharfe Kritik am laxen Umgang mit Anti-Corona-Maßnahmen gegeben.

Masken-Schluderei bei der EM: Konsequenzen für Profiklubs?

Die Münchner Polizei verwies darauf, dass für die Durchsetzung der Corona-Regeln der Sicherheitsdienst im Stadion zuständig sei. Der Stadionsprecher habe wiederholt entsprechende Durchsagen gemacht.

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Schon bei den beiden bisherigen Vorrundenspielen hatten sich nur wenige Zuschauer an die Maskenpflicht gehalten, was auch in der Politik kritisch gesehen wurde.

Holetschek deutete zuletzt bereits an, dass dies auch Folgen für die Profiklubs haben könne. "Wenn der Modellversuch schief läuft, dann sehe ich ehrlich gesagt schwarz, dass der Profifußball in Zukunft vor vielen Zuschauern spielen kann", meinte Holetschek.

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