Kaufpreise in München: Steigerung von neun Prozent

Die Immobilienpreise in München klettern weiter nach oben. Mehr als 7000 Euro kostet der Quadratmeter im Schnitt. Aber auch andere Städte werden teurer.
| Maximilian Neumair
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Eine Immobilie in München - das geht ins Geld.
Daniel Karmann/dpa Eine Immobilie in München - das geht ins Geld.

München - Der Aufwärtstrend der Immobilienpreise setzt sich fort - und München ist wieder einmal negativer Spitzenreiter. In absoluten Zahlen bleibt die Stadt weiterhin die teuerste, wenn es darum geht, Eigentumswohnungen oder Häuser zu kaufen.

Wie das Portal Immowelt errechnet hat, kostet Wohneigentum in München 2018 im Schnitt neun Prozent mehr als noch im Vorjahr. Wer also kaufen wollte, musste pro Quadratmeter 560 Euro mehr hinblättern als noch im Jahr zuvor. Wer also in Zukunft plant, selber ein Stück München zu erwerben, sollte nicht mehr lange warten. Prozentual gesehen steigen die Preise in München zwar nicht so schnell, wie in anderen Regionen. Andererseits ist es auch nirgendwo so teuer. Der durchschnittliche Kaufpreis lag 2018 im Schnitt bei 7.40 pro Quadratmeter.

Hamburg und Stuttgart knacken erstmals die 4000 Euro-Marke

Der Trend färbt auf die Städte in Nordbayern ab: Fürth, Erlangen und Nürnberg werden kostspieliger. Die Nachfrage nach Wohneigentum im Städtedreieck ist hoch. Erlangen kommt da nicht mehr hinterher, freie Grundstücke sind knapp. Inzwischen ist es hier sogar noch teurer als im viermal so großen Nürnberg. Die anderen Bundesländer bleiben jedoch genauso wenig vom Preisanstieg verschont.

Hamburg und Stuttgart knacken erstmals die 4.000 Euro-Marke. Und auch die bislang günstigen Oststädte legen ordentlich zu. Besonders Leipzig und Erfurt sind prozentual erheblich teurer geworden. Die beiden Städte locken seit Jahren Zuzügler und damit potenzielle Käufer an. Die Suche nach qualitativ hochwertigen Wohnraum sorgt für zahlreiche Neubauten und Sanierungen. Günstiger wird es nur in wenigen Städten, etwa in Leverkusen (minus 6 Prozent). Als Datenbasis für die Berechnung der Kaufpreise dienten 723.500 Angebote auf Immowelt.

Die berücksichtigten Angebote umfassten ausschließlich Immobilien der 80 deutschen Großstädte mit über 100.000 Einwohnern, die vermehrt nachgefragt wurden. Bei den Preisen handelt es sich um keine finalen Abschlusspreise, sondern um Angebotspreise.

Ausgewählte Kaufpreise: 

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