Priester in München vor Gericht: Er soll Jugendliche nach der Wiesn missbraucht haben

Er soll Jugendliche betrunken gemacht und sie dann missbraucht haben. Ein Priester aus dem Bistum Freiburg steht darum in München vor Gericht.
AZ/dpa |
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Laut Anklage lud der Mönch aus der Erzdiözese Freiburg die Teenager im Jahr 2005 auf die Wiesn in München ein. Er kaufte ihnen viel Alkohol und verging sich danach in einem Hotelzimmer an den völlig betrunkenen und darum wehrlosen Jugendlichen. (Archivbild)
Laut Anklage lud der Mönch aus der Erzdiözese Freiburg die Teenager im Jahr 2005 auf die Wiesn in München ein. Er kaufte ihnen viel Alkohol und verging sich danach in einem Hotelzimmer an den völlig betrunkenen und darum wehrlosen Jugendlichen. (Archivbild) © Sven Hoppe/dpa
München

Vor dem Landgericht München I hat ein Prozess gegen einen katholischen Priester begonnen, der zwei Jugendliche nach einem Oktoberfest-Besuch missbraucht haben soll.

Vorwurf: Jugendlichen auf der Wiesn Alkohol gekauft und danach missbraucht

Laut Anklage lud der Mönch aus der Erzdiözese Freiburg, der damals im Rahmen eines sogenannten Gestellungsvertrages als Pfarrer in einer kleinen Gemeinde tätig war, die Teenager im Jahr 2005 auf die Wiesn in München ein. Er kaufte ihnen viel Alkohol und verging sich danach in einem Hotelzimmer an den völlig betrunkenen und darum wehrlosen Jugendlichen.

Der heute 58-Jährige, der zuletzt in einem Kloster in Oberbayern lebte, ist wegen sexuellen Missbrauchs von Jugendlichen und widerstandsunfähigen Personen angeklagt.

Der Prozess begann am Landgericht München I. (Symbolbild)
Der Prozess begann am Landgericht München I. (Symbolbild) © Sven Hoppe/dpa

Hat Priester Fotos vom Missbrauch Jugendlicher gemacht?

Er soll der Staatsanwaltschaft zufolge zwischen 1997 und 2008 im Pfarrheim seiner damaligen Gemeinde mit männlichen Teenagern im Alter zwischen 14 und 17 Jahren getrunken haben. Schon dabei soll er seine Opfer missbraucht und den Missbrauch auf fotografiert haben.

Nach Medienberichten hat der katholische Geistliche die Vorwürfe eingeräumt. Das Landgericht München I hat vier Verhandlungstage für den Prozess angesetzt, das Urteil könnte demnach am 1. April fallen.

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