Jakobidult: Entschädigung für die Schausteller?

Als am 22. Juli rund um das OEZ beim Amoklauf von Ali David S. neun Menschen starben, stand schnell fest, dass die Jakobidult aus Rücksicht auf die Opfer nicht direkt am nächsten Wochenende beginnen konnte. Knapp zwei Monate später wird nun um Entschädigung für die zwei entfallenen Verkaufstage gerungen.
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München – Eigentlich hätte die Jakobidult am Samstag den 30. Juli 2016 beginnen sollen. Da die Stadt München nach dem Amoklauf jedoch eine "Woche der Trauer" ausgerufen hatte, ging es erst am darauffolgenden Montag (01. August) los. Eine nachträgliche Verlängerung um zwei Tage wurde zudem abgelehnt.

Die sogenannten Beschicker der Dult, also die Betreiber der Verkaufs- und Imbiss-Stände sowie der diversen Fahrgeschäfte, haben diese Verkürzung der Dult akzeptiert, jetzt scheint sich allerdings nachträglich etwas Widerstand gegen die von der Stadt geforderten Gebühren zu regen.

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Denn obwohl die Dult zwei Tage kürzer als geplant war, sollen die Schausteller die kompletten Standgebühren zahlen. Das wiederum gefällt der Stadtratsfraktion der CSU nicht. Sie hat daher einen Antrag an Oberbürgermeister Dieter Reiter (SPD) gestellt, "die Beschicker der Jakobi-Dult in Höhe der nutzlos aufgewandten Gebühren für die ausgefallenen Markttage in der 'Woche der Trauer' zu entschädigen."

Eine Antwort aus dem Büro des OB steht noch aus.

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