Isar in München: So viele Fische wie lange nicht

In der Isar gibt es mehr Fische, doch die hohen Temperaturen verursachen Stress. 
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München - In und an der Isar gibt es viele Störfaktoren für die Tierwelt: Bierflaschen, die dort zum Kühlen liegen, Badende, die sich schnell mal erfrischen wollen. Den Fischen aber scheint all das nichts auszumachen. Wie der Landesfischereiverband jetzt mitteilt, tummeln sich in der Isar so viele Jung-Huchen wie lange nicht mehr. 

Grund ist, die gelungene Isarrrenaturierung und das erfolgreiche Auswildern von Zucht-Huchen durch den Münchner Fischereiverein "Die Isarfischer".   

Der Huchen, auch Donaulachs genannt, ist vom Aussterben bedroht und streng geschützt. Er wird im Schnitt bis zu 120 cm groß, ein ganz schöner Brocken also. In München kommt er wieder häufiger vor und laicht vor allem am Flaucher. Dort hatten die Fischer im Frühjahr eigens Laichplätze abgesteckt, damit kein Badender einfach hindurch trampelt. Offensichtlich eine erfolgreiche Maßnahme. 

Lesen Sie auch: Mögliches Isarflussbad - So war das Testschwimmen

Allerdings, die sommerlichen Temperaturen veranlassen auch die Fischer, ihre Vereinsmitgleider zur Zurückhaltung aufzufordern. Die hohen Temperaturen setzten die Fischen unter Stress heißt es, der durch Badende, Hunde und auch Fischer nur noch verstärkt wird. Noch mehr Belastung könnte aber zum Verenden der Fische führen.  

Ganz schön wenig Wasser: Geht es der Isar gut?

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