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Interimsgasteig: Schlecht angebunden

Die Lokalchefin über das Verkehrskonzept am Interimsgasteig.
| Sophie Anfang
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Wer behauptet, der Interimsgasteig sei gut an den ÖPNV angebunden, war noch nie dort. Von der U-Bahnhaltestelle zu laufen ist kein Vergnügen, es ist ein langer und eintöniger Weg, direkt am Mittleren Ring entlang. Im Frack oder Abendkleid tut sich das niemand an.

Wer auf den Bus verweist, vergisst, dass für viele Operngäste die Anreise lang ist. S-Bahn, U-Bahn, dann noch Bus, das mag für den Hinweg noch hinnehmbar sein. Für den Rückweg erst an der Bushaltestelle warten, dann nochmal auf mehrere Anschlüsse - dass das gut angenommen wird, scheint ausgeschlossen. Also werden viele ins Auto steigen.

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Wer das verhindern will, muss an die Parkgebühren vor Ort ran. Abends liegen die im Viertel derzeit bei zwei Euro die Stunde. Das ist zu wenig, um die Viertelbewohner zu entlasten. Und statt eines Linienbusses braucht es dringend Shuttle-Lösungen. Damit nach dem Schlussapplaus niemand lange warten muss.

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