In München fehlen 31 000 Wohnungen

Alle wollen nach München! Innenminister Joachim Hermann beklagt Wohnungsnot: „Soziale Balance ist gefährdet".
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Immense Wohnungsnot: Vor allem preisgünstige Immobilien und Wohnungen sind eindeutig Mangelware.
AZ Immense Wohnungsnot: Vor allem preisgünstige Immobilien und Wohnungen sind eindeutig Mangelware.

München - Nach dem S-Bahn- Gipfel folgt der Wohnungs- Gipfel. Innenminister Joachim Herrmann will alle „maßgeblichen Akteure“ an einen Tisch bringen. Für Mieter in München und Umgebung schaut es in Zukunft zappenduster aus. Preisgünstige Wohnungen sind Mangelware. Die Immobilienpreise steigen in Rekordhöhen. Schon jetzt fehlen nach einer Studie des Pestel- Instituts 31 000 Wohnungen. „Diese Entwicklung gefährdet die soziale Balance“, sagt der CSU-Politiker.

München und die umliegenden Gemeinden fordert er auf, rasch Bauland zur Verfügung zu stellen. Der Freistaat selber allerdings will seine Grundstücke, für die der Finanzminister zuständig ist, zu Höchstpreisen verkaufen, um 2030 schuldenfrei zu sein.

Die Staatsregierung hat sich beim Wohnungsbau in München nicht hervorgetan. Seit 2005 wurden nur 800 Wohnungen für Staatsbedienstete errichtet. 66 000 Mitarbeiter hat der Freistaat in der Landeshauptstadt. Für sie gibt’s im S-Bahnbereich 10 151, in der Stadt 6953 Staatswohnungen. Dabei beklagt Herrmann: „Schon jetzt ist es schwierig, Polizisten nach München zu locken.“ Die Situation werde sich nicht von selbst entspannen.

 

 

 

 

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