Impftermine statt Konzertkarten? München Ticket soll in Impfstrategie eingebunden werden

Die CSU hat im Stadtrat einen Antrag gestellt, die München Ticket GmbH mit der Verteilung der Impftermine zu betrauen.
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Werden in München die Impftermine bald durch Kartenvorverkaufsstellen organisiert? (Symbolbild)
Werden in München die Impftermine bald durch Kartenvorverkaufsstellen organisiert? (Symbolbild) © Sven Hoppe/dpa/Symbolbild

München - Organisation von Impfterminen statt Verkauf von Konzerttickets. So könnte die nahe Zukunft der München Ticket GmbH aussehen, jedenfalls wenn es nach der Rathaus-CSU geht.

Die CSU-Fraktion im Stadtrat hat den Antrag gestellt, die Möglichkeit zu überprüfen, inwiefern man die München Ticket GmbH mit seinen Kartenvorverkaufsstellen in die Organisation der Impftermin-Vergabe einbinden könnte. 

Stadt soll auf Personal, Infrastruktur und Technik zurückgreifen

Die Antragsteller, der Fraktionsvorsitzende Manuel Pretzl und die beiden Stadträte Prof. Dr. Hans Theiss und Jens Luther, begründen ihren Antrag damit, dass die München Ticket GmbH als städtische Tochter aufgrund der coronabedingten Maßnahmen kaum ausgelastet sei. Daher sei es sinnvoll, auf das vorhandene Personal, die Infrastruktur und die technischen Systeme bei der Vergabe der Impftermine zurückzugreifen.

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Als Beispiel für diese Idee wird Schleswig-Holstein genannt. Dort werden die Impftermine nicht mehr zentral über die Kassenärztliche Vereinigung vergeben, sondern über den Ticketanbieter Eventim organisiert.

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