Im Lerchenauer See: Asylbewerber ertrinkt bei Badeunfall

Am Samstagabend ist im Lerchenauer See ein 20-jähriger Asylbewerber beim Baden ums Leben gekommen. Der Mann unterschätzte offenbar die Tiefe der Uferstelle. Die Polizei flog Rettungstaucher der Feuerwehr mit Hubschraubern an die Unfallstelle.
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Die Taucher konnten den Mann bergen, er verstarb aber wenig später im Krankenhaus.
Berufsfeuerwehr München Die Taucher konnten den Mann bergen, er verstarb aber wenig später im Krankenhaus.

Fasanerie - Am südlichen Ende des Lerchenauer Sees ist am Samstag gegen halb acht ein 20 Jahre alter Mann ertrunken. Der nigerianische Asylbewerber betrat am Südufer den See. Nach wenigen Metern fällt dort das seichte Ufer steil in den See ab.

Mit dem Schlauchboot auf der Isar: Lebensgefahr!

Der 20-Jährige ging im Wasser unter. Eine sofort eingeleitete Suche durch die Kräfte der Feuerwache Milbertshofen im Uferbereich blieb allerdings erfolglos. Gemeinsam mit der Wasserwacht München und mit Unterstützung eines Rettungshubschraubers wurde die Suche weitergeführt. Zudem flog ein Hubschrauber der Polizei Taucher der Feuerwehr an den Unfallort.

Im Krankenhaus verstorben

Nach knapp 20 Minuten konnten diese eine leblose Person bergen, die sich cica 8 Meter vom Ufer entfernt und in einer Wassertiefe von 4 Meter befand. Am Ufer musste der Mann reanimiert werden. Unter Weiterführung der Wiederbelebungsmaßnahmen brachte ein Rettungswagen mit Notarztbegleitung den Mann in den Schockraum einer Klinik.

Dort starb der 20-Jährige wenig später. Ein befreundetes Ehepaar des Mannes, die den Unfall beobachteten, musste durch das Kriseninterventionsteam des Arbeiter Samariter Bundes betreut werden.

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