Illegale Prostitution im Münchner Bahnhofsviertel boomt während der Wiesn
Wenn auf dem größten Volksfest gefeiert wird, boomt im Rest der Stadt das Geschäft mit käuflichem Sex. Ausgenommen ist der Sperrbezirk; hier ist Prostitution generell verboten.
Zivilfahnder des Kommissariats 34 waren am Dienstag in der Ludwigsvorstadt und der Isarvorstadt unterwegs. Bei der Schwerpunktkontrolle ging es um illegale Prostitution und Escortdienste, bei denen Männer Frauen für deren Gesellschaft bezahlen. Manchmal geht es dann auch raus auf die Theresienwiese zum Feiern, bevor später am Abend ein Hotel in der Innenstadt angesteuert wird.
Sexarbeiterinnen wurden angezeigt
Die Fahnder haben im Bahnhofsviertel und im Umfeld der Wiesn zwischen 15 Uhr und 23 Uhr an diesem Tag insgesamt sechs Frauen aus dem Rotlichtbereich angetroffen. Die Sex-Arbeiterinnen im Alter von 22 bis 40 Jahren stammen aus Deutschland, Rumänien, Bulgarien; eine von ihnen stammt aus Brasilien. Sie wurden allesamt wegen Ausübung illegaler Prostitution angezeigt. Die 33-Jährige aus Brasilien hatte zudem keine Aufenthaltsgenehmigung.
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