Illegale Graffiti: Polizei München nimmt Sprayer-Bande fest

Gleich zwei Mal konnten Polizisten illegale Graffiti-Sprayer festnehmen. Die Männer waren wohl teils extra nach München gefahren.
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Bei allen Verdächtigen fanden sich Spraydosen (Symbolbild).
Bei allen Verdächtigen fanden sich Spraydosen (Symbolbild). © Jan-Philipp Strobel/dpa

München - Die Polizei hat am Donnerstag mehrere Männer wegen illegaler Graffiti festgenommen. Gesprayt hatten die Männer in der Altstadt und in Freimann an eine U-Bahn.

Gegen 0:20 Uhr war eine Zivilstreife auf eine Gruppe aufmerksam geworden, die in der Sendlinger Straße mehrere Gebäude mit ihren Tags versehen hatte.

Polizei nimmt Graffiti-Sprayer aus Spanien fest

Im weiteren Verlauf wurden vier Tatverdächtige (alle männlich, 23-27 Jahre alt, mit spanischen  Staatsangehörigkeiten,  ein 23-Jähriger mit Wohnsitz in München  und die anderen drei mit Wohnsitzen in Spanien) festgenommen. Ebenso wurden mehrere Spraydosen und Lackstifte aufgefunden und sichergestellt. 

Nach ersten Ermittlungen wurden an mindestens zehn Objekten Graffiti in verschiedenen Größen festgestellt. Der Gesamtschaden liegt nach erster Einschätzung im mittleren vierstelligen Bereich.  Die Tatverdächtigen wurden wegen des Verdachts der Sachbeschädigung angezeigt,  erkennungsdienstlich behandelt und danach wieder entlassen.  

Spanier sprayt U-Bahnwaggons an

Nahezu gleichzeitig, gegen 00:30 Uhr, wurde die Polizei durch zwei Sicherheitsfachkräfte der U-Bahnwache verständigt, die zwei Männer beim Besprühen von zwei U-Bahnwaggons auf dem Bahnhof in Fröttmaning beobachtet hatten.

Als einer der beiden Sicherheitsfachkräfte die beiden Tatverdächtigen ansprach, flüchteten die Männer. Ein Tatverdächtiger, ein 20-jähriger Spanier, konnte aber gestellt werden. Sein Kollege ist weiterhin flüchtig.

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Im  Rucksack des 20-Jährigen wurden mehrere Spraydosen sichergestellt.  Auch er wurde wegen des Verdachts der Sachbeschädigung angezeigt und der Haftanstalt des Polizeipräsidiums München überstellt. Er wird im Laufe des Tages einem Haftrichter vorgeführt, der über die weitere Haftfrage entscheidet.  Auch an den U-Bahnwaggons entstand ein Sachschaden im mittleren vierstelligen Bereich.

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