Hunderte feiern trotz Verboten: Polizei löst Corona-Partys auf

Die Münchner Polizei hat am Dienstag gleich drei illegale Corona-Partys aufgelöst. In Schwabing und in der Isarvorstadt trafen sich trotz geltender Einschränkungen hunderte Personen zum Feiern.
| Nina Job
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Trotz der Verbote wird in München gefeiert. Die Polizei löst am Dienstag gleich drei illegale Partys auf. (Symbolbild)
Trotz der Verbote wird in München gefeiert. Die Polizei löst am Dienstag gleich drei illegale Partys auf. (Symbolbild) © imago images / Seeliger

München - Das war's mit dem Glühwein, Punsch oder Feierabendbier im Freien – seit Mittwoch darf man nur noch mit triftigem Grund raus, innerhalb des Altstadtrings gilt ein Alkoholkonsumverbot im öffentlichen Raum. An den Hotspots sowieso.

Am Dienstag wollten es viele - und offenbar zu viele - noch ein Mal auskosten. Die Polizei löste mehrere große Menschenansammlungen auf. 20 Uneinsichtige kassierten Anzeigen wegen Verstößen gegen die Infektionsschutzmaßnahmen. Streifenpolizisten stellten an drei Orten in der Stadt fest, dass dort zu viele Menschen zu dicht beieinander herumstanden. Auch Anwohner meldeten Verstöße gegen die Corona-Regeln.

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Münchner Polizei löst drei Glühwein-Partys an einem Abend auf

Gegen 19.15 Uhr traf die Polizei am Wedekindplatz etwa 150 Personen an, die dort Glühwein konsumierten. Die Beamten, die als erste eintrafen, forderten Verstärkung an. Die Glühweintrinker wurden mit Lautsprecherdurchsagen aufgefordert, sich zu entfernen. Ein Polizeisprecher: "Ein Großteil verließ daraufhin selbstständig den Platz." 13 Personen zeigten sich aber offenbar uneinsichtig und kassierten Anzeigen wegen Verstößen gegen die Infektionsschutz-Verordnung. Zum Teil hatten sich mehr als zwei Haushalte getroffen, andere hielten sich nicht ans Abstandsgebot.

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Auch im Bereich der Schelling- und Türkenstraße sowie am Georg-Elser-Platz und in der Thalkirchner Straße Ecke Pestalozzistraße standen zu viele beieinander, die sich ein Feierabendgetränk im Freien gönnten. Die Polizei spricht von mehreren hundert Personen. Erneut rückten viele Polizisten an. Die Beamten blieben, bis sich die Menge zerstreut hatte. Hier erstattete die Polizei gegen sieben Personen Anzeigen gegen die Infektionsschutzmaßnahmenverordnung des bayerischen Gesundheitsministeriums.

 

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