Hitlergruß und Rassimus: Volksverhetzende Übergriffe in München

Die Münchner Polizei hat in den vergangen Tagen Anzeige wegen rassistischer und volksverhetzender Delikte erhoben.
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In Haidhausen und Neuhausen kam es zu staatsschutzrelevanten Delikten. (Symbolbild)
In Haidhausen und Neuhausen kam es zu staatsschutzrelevanten Delikten. (Symbolbild) © Silas Stein/dpa/Archivbild

Haidhausen/Neuhausen - Die Münchner Kriminalpolizei ermittelt in zwei staatsschutzrelevanten Fällen, die sich am vergangenen Dienstag in Haidhausen und am Freitag in Neuhausen zugetragen haben.

Rassistische Beleidigungen am Gasteig

Zusammen mit einem Freund drehte eine 27-jährige Münchnerin am Dienstagabend beim Gasteig in der Rosenheimer Straße ein Musikvideo. Die Musik dazu kam über einen Lautsprecher.
Gegen 23.30 Uhr tauchte eine Gruppe junger Männer auf. Ein 25-Jähriger fühlte sich durch die Musik gestört und begann, herumzustänkern. Es kam zum Streit. Dabei beschimpfte der 25-Jährige die Münchner rassistisch.

Die daraufhin verständigten Polizeibeamten zeigten den 25-Jährigen wegen Volksverhetzung und Beleidigung an. Er wurde nach den polizeilichen Maßnahmen wieder entlassen.

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Mann zeigt Polizisten in Neuhausen den Hitlergruß

Am darauffolgenden Freitag, gegen 17 Uhr, stritten sich mehrere Personen an einer Tramhaltestellte in Neuhausen. Als die Polizei die Situation auflöste, zeigte ein 35-Jähriger mit Wohnsitz in Aachen den Beamten den Hitlergruß, äußerte eine verfassungsfeindliche Parole und beleidigte sie mit Gesten. 

Die Ermittlungen in beiden Fällen hat der Staatsschutz übernommen, das Kommissariat K 44, zuständig für Straftaten mit rechtem Hintergrund.

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