Helmut Dietl schwer verärgert vom Minister

Starregisseur Helmut Dietl war aufgebracht, als er las, dass Wirtschaftsminister Martin Zeil (FDP) „ohne Wenn und Aber“ an der dritten Startbahn festhalten wolle.
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Helmut Dietl ist aufgebracht.
Helmut Dietl ist aufgebracht.

MÜNCHEN - „Ich habe mich sehr, sehr darüber geärgert“, erzählt Helmut Dietl der AZ: „Diese Äußerung zeigt sehr deutlich, dass eine öffentliche Abstimmung des Volkes abgewertet und nicht respektiert wird.“ Zeil setze sich „über den Willen des Volkes hinweg, das auch ihn gewählt hat“. Damit zeige er, dass er den Bürgerentscheid nicht ernst nehme.
Zum Bürgerentscheids äußerten sich auch:

Die Bundesregierung (der 26 Prozent des Flughafens gehört): Sie „bedauert das Nein“. Die dritte Startbahn sei ein „wichtiges Infrastrukturprojekt, das für München, Bayern und ganz Deutschland Bedeutung“ habe. Ein Sprecher des Verkehrsministers betonte:Bei Infrastrukturprojekten solle es grundsätzlich mehr Bürgerbeteiligung geben.

Die Lufthansa: Sie erwägt, künftig verstärkt andere Flughäfen zu nutzen. „Mit nur zwei Start- und Landebahnen wird der Münchner Flughafen täglich an seine Grenzen stoßen.“ In letzter Konsequenz werde Wachstum künftig auf andere Flughäfen verlagert.

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