Heino Ferch siegt erneut vor Gericht

Das Urteil gegen den Mann, der den Schauspieler geschlagen hat, fällt in der Berufung härter aus als zuvor.
| John Schneider
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Schauspieler Heino Ferch am Montag in München.
dpa 6 Schauspieler Heino Ferch am Montag in München.
Schauspieler Heino Ferch am Montag in München.
dpa 6 Schauspieler Heino Ferch am Montag in München.
Schauspieler Heino Ferch mit seiner Frau Marie-Jeanette am Montag in München.
dpa 6 Schauspieler Heino Ferch mit seiner Frau Marie-Jeanette am Montag in München.
Schauspieler Heino Ferch mit seiner Frau Marie-Jeanette am Montag in München.
dpa 6 Schauspieler Heino Ferch mit seiner Frau Marie-Jeanette am Montag in München.
Schauspieler Heino Ferch mit seiner Frau Marie-Jeanette am Montag in München.
dpa 6 Schauspieler Heino Ferch mit seiner Frau Marie-Jeanette am Montag in München.
Schauspieler Heino Ferch mit seiner Frau Marie-Jeanette am Montag in München.
dpa 6 Schauspieler Heino Ferch mit seiner Frau Marie-Jeanette am Montag in München.

München - Er hatte eigentlich allen Grund zur Freude. Doch Schauspieler Heino Ferch (52) gab sich am Montag nach dem Urteil des Landgerichts eher wortkarg. Foto? "Ja."

Ein Kommentar zum Ausgang des Verfahrens? "Nein." Dabei hatte das Landgericht ganz in seinem Sinne geurteilt. Der Ex-Fußballer Steve R. (33) wurde erneut wegen einer Schlägerei mit dem Schauspieler verurteilt. Die Strafe der Berufungskammer fiel formal sogar härter aus als noch beim Amtsgericht. Wegen vorsätzlicher Körperverletzung muss der Versicherungsmakler 150 (statt zuvor 120) Tagessätze zahlen.

Der Mime trat in dem Prügel-Prozess als Nebenkläger auf

Da aber sein Einkommen diesmal erheblich geringer geschätzt wurde als in der ersten Instanz, zahlt Steve R. aufgrund der niedrigeren Tagessatzhöhe (30 statt 50 Euro) effektiv weniger (4500 Euro statt 6000 Euro). Außerdem muss der 33-Jährige Ferchs Anwaltskosten übernehmen. Der Schauspieler saß als Nebenkläger im Saal, seine Frau Marie-Jeanette verfolgte den letzten Tag der Verhandlung von der Zuhörerbank aus.

Lesen Sie hier: Im Zeugenstand - Ferch spricht von Wiesn-Trauma

Auf Steve R. kommen aber vielleicht noch viel höhere Kosten zu. Weil er im "Heart" an einem Wiesn-Abend 2014 auf Ferch eingeschlagen und diesen unter anderem mit einem Veilchen ausgestattet haben soll, will die Produktionsfirma des Schauspielers Schadenersatz von dem Verurteilten. Ferch habe wegen der markanten Gesichtsverletzungen vier Wochen nicht drehen können. Bis zu 300.000 Euro könnte das kosten.

Der Ex-Spieler von Lok Leipzig bestreitet die Tat. Er gab zwar zu, einmal zugeschlagen zu haben. Aber aus Notwehr, nachdem Ferch zuerst ihm eine verpasst hätte. Der Schauspieler hätte auch nicht mit ihm, sondern mit seinem Spezl Ärger gehabt: "Ich hatte also keinen Grund, einfach so auf Herrn Ferch loszugehen." Sein Verteidiger beantragte Freispruch, auch weil die Zeugenaussagen widersprüchlich gewesen seien und Ferch einen Promi-Bonus genieße. Durchsetzen konnte er sich mit dieser Sicht der Dinge nicht.

 

 

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