Günstig wohnen in München: Dieses Projekt zeigt, wie es geht – in der Maxvorstadt
Kaltmieten ab 12,20 Euro pro Quadratmeter – das gibt es in München in der Regel nur noch bei Bestandsmieten, aber nicht bei Neuvermietungen; schon gar nicht in der Maxvorstadt. Und doch ziehen hier im Kreativquartier in der Dachauer Straße im November 29 Familien in einen Neubau der Genossenschaft "Das große kleine Haus" ein. Möglich geworden ist das durch Unterstützung der Stadt und eine alternative Bauweise.
Ist das Vorzeigeprojekt aber nur der berühmte Tropfen auf den heißen Stein? In München kostet ein WG-Zimmer allein durchschnittlich schon 850 Euro pro Monat. Laut Pestel-Institut fehlen in Deutschland insgesamt 1,4 Millionen Wohnungen, die Großstädte sind besonders von dem Mangel betroffen.
50.000 neue Wohnungen für München? Experte skeptisch
In München möchte man 10.000 neue Wohnungen durch die Umwandlung von Büros in Wohnraum schaffen, OB Krause ist mit dem Versprechen angetreten, in seiner Amtszeit 50.000 neue Wohnungen an den Start zu bringen. Der Chef des Pestel-Instituts, Matthias Günther, sieht die Pläne in Bezug auf die bayerische Landeshauptstadt kritisch. Eine Umsetzung hält er nicht für möglich. Schuld daran seien unter anderem die überzogenen Standards, die den Neubau und damit auch spätere Kaufpreise und Mieten zu teuer werden ließen. Was der Experte an Lösungen vorschlägt, sehen Sie hier im BR-Beitrag.
Ein Video von BR24 vom Bayerischen Rundfunk
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