Grünen-Antrag: Fraktion setzt sich für 2G-Regel in Münchens Clubs ein

Die Grünen-Fraktion im Stadtrat fordert, dass die Stadt in ihrem Einflussbereich die 3G+-Regelung einführen soll. In Clubs solle sogar die 2G-Regel gelten – Getestete dürften dann nicht mehr feiern.
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Feiern im Club: Bald nur noch für vollständig Geimpfte und Genesene?
Feiern im Club: Bald nur noch für vollständig Geimpfte und Genesene? © picture alliance/dpa

München - "Schluss mit Corona": So betitelt die Stadtratsfraktion der Grünen - rosa Liste einen ihrer Anträge von Dienstag. Darin fordert sie die Stadt auf, in Einrichtungen sowie bei Indoor-Veranstaltungen "in ihrem Einflussbereich" die 3G+-Regelung einzuführen.

3G+ bedeutet, dass, neben vollständig Geimpften sowie Genesenen, nur noch Personen zugelassen sind, die einen negativen PCR-Test (nicht älter als 48 Stunden) vorweisen können. Ein Schnelltest ist dann nicht mehr erlaubt. Der Vorteil: Maskenpflicht, Personenobergrenzen und der Mindestabstand von 1,5 Metern würden entfallen.

2G oder 3G+: Einrichtungen sollen freiwillig entscheiden

Die betroffenen Einrichtungen könnten den Grünen zufolge dann noch freiwillig entscheiden, ob sie die Angebote ausschließlich für Geimpfte und Genesene anbieten. Das wäre gleichbedeutend mit der 2G-Regel.

Diese wünscht sich die Fraktion "bei Veranstaltungen, bei denen Kinder und Jugendliche unter 16 aus anderen gesetzlichen Gründen nicht zugelassen sind". Als Beispiel werden Nachtclubs aufgeführt. Können Personen, die lediglich auf Corona getestet sind, also bald nicht mehr in München feiern?

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"Inzwischen steht uns mit verschiedenen Impfstoffen die Möglichkeit zur Verfügung, die Pandemie zu beenden. In Sportstätten, Bibliotheken, Theatern und Museen der LHM haben wir es nach der Novelle der Infektionsschutzmaßnahmenversordnung in der Hand, wenigstens im Kleinen die Pandemie zu beenden", heißt es in der Begründung des Antrags.

Der Antrag soll in der Vollversammlung am 20. Oktober behandelt werden.

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