Großrazzia in München: Nagelstudios im Visier der Zollfahnder

Bei einem europaweiten Einsatz führt der Zoll Kontrollen zur Einhaltung der Arbeitsbedingungen durch. In München ist besonders eine Branche von der Durchsuchung betroffen.
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Ein Zöllner bei einer Kontrolle. (Symbolbild)
Ein Zöllner bei einer Kontrolle. (Symbolbild) © Boris Roessler/dpa

München - Vergangene Woche war das Münchner Hauptzollamt an einer europaweiten Großrazzia beteiligt. Bei der Kontrolle wurden in mehreren Ländern Verdachtsfälle von Menschenhandel, Zwangsarbeit und Ausbeutung von Arbeitskräften überprüft.

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In München standen am vergangenen Dienstag besonders Nagelstudios im Visier der Zollfahnder. In mehreren Objekten schaute das Münchner Hauptzollamt genauer hin und überprüfte insgesamt 42 Mitarbeiter der Studios. Vier vietnamesische Staatsangehörige hatten keinen gültigen Aufenthaltstitel. Drei von ihnen wurden möglicherweise in den Nagelstudios ausgebeutet, berichtet der Zoll.

Zudem stellten die Zöllner weitere Verstöße gegen die Mindestlohnregelung fest. Auch einen Fall eines Leistungsbetrugs deckten die Ermittler auf.

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