Kommentar

Gestiegene Wahlbeteiligung: Fader Nachgeschmack

Vize-Lokalchefin Sophie Anfang über die gestiegene Wahlbeteiligung.
| Sophie Anfang
X
Sie haben den Artikel der Merkliste hinzugefügt.
zur Merkliste
Merken
0  Kommentare Artikel empfehlen

Knapp 50 Prozent der wahlberechtigten Münchner wollten am Sonntag über das Schicksal dieser Stadt mitbestimmen. Immerhin sind das deutlich mehr als 2014. Und doch bleibt ein fader Nachgeschmack: Denn auch mit dieser gestiegenen Wahlbeteiligung sind die Stadträte nicht von einer klaren Mehrheit der Münchner legitimiert. Auf Dauer tut das einer Demokratie nicht gut.

Viele Münchner sind gestern wohl wegen ihrer Angst vor einer Infektion zu Hause geblieben. So bleibt zu hoffen, dass bei einer Oberbürgermeister-Stichwahl in zwei Wochen – für die automatisch Briefwahlunterlagen versandt werden – mehr Menschen ihr Kreuz machen. Damit zumindest der oder die OB mehr Menschen per Votum hinter sich hat.

Alle Infos zur Kommunalwahl im Newsblog

  • Themen:
Lädt
Anmelden oder registrieren

Zum Login
Zu meinen Themen hinzufügen

Hinzufügen
Sie haben bereits von 15 Themen gewählt

Bearbeiten
Sie verfolgen dieses Thema bereits

Entfernen
Um "Meine AZ" nutzen zu können, müssen Sie der Datenspeicherung zustimmen.

Zustimmen
Teilen 0  Kommentare – hier diskutieren Artikel empfehlen
0 Kommentare
Artikel kommentieren