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Geht München das Wasser aus? Warnungen haben bisher "nicht die gewünschte Wirkung gezeigt"

Bereits vergangene Woche baten die Stadtwerke und OB Krause die Bewohnerinnen und Bewohner von München um Sparsamkeit beim Wasserverbrauch. Jetzt melden sich die Stadtwerke erneut dazu.
Andre Wagner
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Oberbürgermeister Dominik Krause (Grüne) bittet die Münchner darum, aktuell beim Trinkwasserverbrauch sparsam zu sein. (Archivbild)
Oberbürgermeister Dominik Krause (Grüne) bittet die Münchner darum, aktuell beim Trinkwasserverbrauch sparsam zu sein. (Archivbild) © Peter Kneffel/dpa

Wegen der aktuellen Hitze in der Stadt haben die Stadtwerke München (SWM) an die Bewohnerinnen und Bewohner appelliert, mit dem Trinkwasser sparsam umzugehen." Im Vergleich zu einem "normal temperierten" Junitag liegt der Wasserverbrauch in München aktuell um rund 20 Prozent höher", teilte ein SWM-Sprecher mit. "Daher bietet sich die Situation an, auf verantwortungsbewusstes Handeln hinzuweisen und so unnötige Verbräuche zu vermeiden."

Der Aufruf schien bei vielen Münchnern wenig Wirkung zu zeigen. Darum hatte sich Oberbürgermeister Dominik Krause (Grüne) am Freitag auf seinen Social-Media-Kanälen an die Menschen in der bayerischen Landeshauptstadt gerichtet, um diese noch einmal zum Wassersparen zu ermutigen.

OB Krause ruft die Münchner zum gemeinsamen Wassersparen auf

"Die Hitzewelle, die derzeit durch München rollt, macht sich mittlerweile auch bei der Wasserversorgung bemerkbar", so das Münchner Stadtoberhaupt.

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"Normalerweise verbrauchen die Münchner am Tag 300 Millionen Liter Trinkwasser am Tag, aktuell seien es, laut Stadtwerken, jedoch 400 Millionen Liter, also ungefähr ein Drittel mehr. Gleichzeitig befinden sich die Grundwasserstände nach einem trockenen Winter und Frühjahr auf einem Tiefstand", so Krause weiter.

Diese beiden Tatsachen kombiniert, führen dazu, dass sich die Stadt München derzeit nah an den Grenzwerten befindet, wie viel Wasser entnommen werden kann.

"Unnötiger Verbrauch, dort wo es geht, bitte vermeiden"

Angesichts der sommerlichen Temperaturen am Wochenende, an dem auch die Münchner Christopher-Street-Day-Parade stattfinden soll, erinnert Krause daran, wie wichtig es bei Hitze sein, ausreichend zu trinken.  "Deswegen sollte anderer unnötiger Verbrauch, dort wo es geht, vermieden werden", so Krause.

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Um unnötigen Wasserverbrauch zu vermeiden, empfiehlt Krause, wie es auch schon die Stadtwerke getan haben, auf das "Bewässern von Gärten und Rasenflächen zu verzichten, den Pool oder das Planschbecken erstmal nicht zu befüllen oder auch die nächste Autowäsche zu verschieben."

Trotz seines Appells zum Wassersparen weist Dominik Krause darauf hin, "dass sich die Stadt München noch nicht im kritischen Bereich befindet", verbunden mit der Bitte, gemeinsam dafür zu sorgen, dass es auch dabei bleibt.

Am Montag meldeten sich die Stadtwerke erneut zu Wort. „Leider hat das nicht die gewünschte Wirkung gezeigt“, teilten die SWM mit. „Der Wasserverbrauch im Münchner Trinkwassernetz ist nach wie vor deutlich zu hoch: Statt 300 bis 350 Millionen Liter ist der Wasserbedarf Münchens zeitweise auf über 400 Millionen Liter pro Tag gestiegen.“ Die SWM rufen deshalb „noch einmal nachdrücklich“ dazu auf, Trinkwasser bis auf Weiteres nur noch für Trinken, Kochen, Hygiene und medizinische Zwecke zu nutzen.

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  • FredC2 am 01.07.2026 15:42 Uhr / Bewertung:

    So, jetzt hat's ein paar Mal geregnet, und die Temperaturen sind auch 10 Grad runter.
    Jetzt also weitermachen wie gehabt....bis halt die nächstes Hitze- und Trockenperiode kommt.
    Die AFD und Trump erklären uns zwischenzeitlich bestimmt gerne, dass das normale Klimaschwankungen sind, und wir können uns wieder wichtigen Dingen zuwenden wie Staus, Parkplatz-Probleme, unverantwortlichen Radlern usw.

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  • Wolff am 30.06.2026 09:44 Uhr / Bewertung:

    "Unnötiger Wasserverbrauch" wäre sowieso generell zu vermeiden. Sagt schon das Wörtchen "unnötig". Insofern ist dieser Aufruf völlig sinnfrei.

    Offenbar halten sich eh schon viele an den Aufruf, sonst würde die U-Bahn nicht stinken wie ein Viehtransport...

    Wer aber ständig nach mehr "Grün" in der Stadt schreit und sich dann ausgerechnet an der Bewässerung von Pflanzen und Gärten stört, der sollte sich schon mal überlegen, ob man überhaupt ein sinnvolles Gesamtkonzept hat.

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  • Motzi am 30.06.2026 09:33 Uhr / Bewertung:

    Vielleicht erinnern sich noch manche Boomer an Italienurlaub in der Kindheit. Da gab es zu bestimmten Uhrzeiten einfach kein Wasser wegen Wasserknappheit oder fehlendem Wasserdruck. Wenn es in der Zukunft bei uns auch mal so sein wird, dann wird der Aufschrei groß sein, weil immer verfügbarbares Wasser plötzlich nicht mehr selbstverständlich da ist und man sich einschränken muss. Also überlegen, vielleicht nur 2 statt 3 bis 5 Mal am Tag Duschen und um Waschlappen greifen. Oder sich mit einer Sprühflasche einsprühen und vor den Standventilator stellen. Erfrischt auch super

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