Gefährliche Psycho-Drogen: Expertin hält Badesalze für ein Münchner Problem

Sogenannte Badesalze sind gefährliche Drogen und auf dem Vormarsch. Die Stadt will das Problem jetzt schnell in den Griff kriegen.
| Felix Müller
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Pülverchen und Kristalle, die poppig und harmlos wirken sollen – aber tatsächlich Drogen sind, mit unvorhersehbaren Zusammensetzungen und Langzeitwirkungen.
Petra Schramek Pülverchen und Kristalle, die poppig und harmlos wirken sollen – aber tatsächlich Drogen sind, mit unvorhersehbaren Zusammensetzungen und Langzeitwirkungen.

München - Nicht zum Verzehr geeignet – so steht es ausdrücklich auf den Verpackungen. Die Konsumenten interessiert das wenig. Sie wollen sich aufputschen, suchen Entspannung und Entgrenzung.

Sogenannte „Badesalze“ sind auf dem Vormarsch (AZ berichtete). Jetzt will die Stadt den Kampf gegen die Psychodrogen intensivieren. Die neuen psychoaktiven Stoffe sind Designerdrogen. Bunt verpackt können sie oft legal erworben werden, etwa als Autolufterfrischer – oder eben Badesalz.

Harmlos sind sie nicht – im Gegenteil. In München gab es heuer sogar ein Todessopfer.

Im LKA-Drogenlabor:

Jetzt will die Stadt sich dem Problem annehmen. „Wir haben ein erhöhtes Aggressionspotenzial von Drogenkonsumenten, das die Experten unter anderem auf Legal Highs wie Badesalze und ähnliche Substanzen zurückführen“, sagt Gesundheitsreferentin Stephanie Jacobs (parteilos) im Gespräch mit der AZ. Diese Drogen nennt sie explizit ein „spezifisches Münchner Problem“. Jacobs sagt: „Wir brauchen in diesem Bereich Lösungen.“ Es sei wichtig, aufzuklären und nicht zu verharmlosen. „Die Leute müssen wissen, wie das im Körper wirkt – auch in Zusammenhang mit anderen Substanzen.“

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