Geburt an Bord: Flugzeug muss in München notlanden

Weil eine Frau an Bord eines Flugs von Kairo nach London ihr Kind gebar, landete der Pilot der Maschine in München zwischen. Grund zur Sorge gab es nicht: Mutter und Tochter sind wohlauf.
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Das Flugzeug musste in München einen ungeplanten Zwischenstop hinlegen. (Symbolbild)
Das Flugzeug musste in München einen ungeplanten Zwischenstop hinlegen. (Symbolbild) © Boris Roessler/dpa

München - Auf einmal war es ein Passagier mehr im Flugzeug: Eine 18-Jährige hat am Dienstag an Bord einer Maschine von Kairo nach London ihr Kind zur Welt gebracht. Der Pilot des Flugzeugs wurde über die einsetzenden Wehen informiert und entschied sich zur Notlandung in München.

Die 18-Jährige war zusammen mit ihrer Mutter auf dem Weg nach London, um dort in Zukunft mit ihrem in England lebenden Partner und dem bald zur Welt kommenden Nachwuchs ihr Familienglück zu genießen. Soweit sollte sie aber erst einmal nicht kommen. Während des Flugs setzten die Wehen ein und ein kleines Mädchen erblickte in zehntausend Metern Höhe das Licht der Welt.

Frau bringt Kind in Flugzeug zur Welt

Mit dem zusätzlichen Passagier an Bord entschied sich der Kapitän für eine Ausweichlandung am Münchner Flughafen. Bundespolizisten, bei solchen unplanmäßigen Landungen immer an der Flugzeugtür, durften sich zu den ersten Gratulanten zählen und drückten bei der Passkontrolle ob des fehlenden Reisedokuments der kleinen Dame natürlich ein Auge zu.

Nach überstandener Geburt und Ausweichlandung erholen sich Mutter und Tochter nun in einem Krankenhaus im Flughafen-Umland von der ganzen Aufregung und den Strapazen der Geburt in luftiger Höhe.

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