Bekannte Fußgängerbrücke in München wird umbenannt: So soll sie künftig heißen

Im Dezember 2020 wurde der Arnulfsteg feierlich eröffnet. Fünf Jahre später bekommt der Rad- und Fußweg über die Bahngleise einen neuen Namen.
André Wagner |
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Der Arnulfsteg bekommt einen neuen Namen. (Archivbild)
Der Arnulfsteg bekommt einen neuen Namen. (Archivbild) © Daniel von Loeper

Der Arnulfsteg, der die Schwanthalerhöhe im Süden mit dem Arnulfpark im Norden verbindet, bekommt einen neuen Namen. Der 240 Meter lange Fuß- und Radweg, der am 23. Dezember 2020 eröffnet wurde und insgesamt über 37 Gleisen verläuft, wird künftig Edith-Haberland-Wagner-Steg heißen. Dies hat der Kommunalausschuss des Stadtrats am Donnerstag beschlossen.  

Edith Haberland-Wagner (1899–1996) stammt aus der Augustiner-Dynastie. Die von ihr im Jahr 1996 gegründete Stiftung, der sie nach ihrem Tod ihr gesamtes Vermögen vermachte, hält bis heute knapp über die Hälfte der Münchner Traditionsbrauerei. Etwas mehr als 50 Prozent des Gewinns von Augustiner fließen in die Edith-Haberland-Stiftung.

Arnulfsteg wird zum Edith-Haberland-Wagner-Steg

Die Stiftung ist in München in vielfältiger Weise aktiv. So stellt sie z. B. die sich in ihrem Besitz befindliche Kongresshalle jährlich kostenlos für den Kinderkultursommer zur Verfügung. Mit dem Hotel Augustin wurde gleich neben der Theresienwiese ein Jugend- und Familienhotel geschaffen, das inzwischen auch ein beliebter Treffpunkt für viele Münchner und Münchnerinnen ist.

Die Entscheidung, den Arnulfsteg in Edith-Haberland-Wagner-Steg umzubenennen, wird von der Fraktion Die Grünen/Rosa Liste/Volt ausdrücklich begrüßt.

"Die Initiative, den Arnulfsteg zu bauen, kam aus den Bezirksausschüssen Neuhausen und Schwanthalerhöhe – und so auch die Benennung nach Edith Haberland-Wagner. Sie gehört definitiv zu Münchens starken Frauen. Die Gründung ihrer Stiftung war mehr als vorausschauend. Die Stiftung sicherte nicht nur den Fortbestand der Brauerei, sondern fördert Kunst und Kultur, rettet Baudenkmäler vor dem Verfall und unterstützt hilfsbedürftige Menschen in dieser Stadt. Uns Grünen war es immer wichtig, solch wichtigen Frauen durch Straßenbenennungen die Sichtbarkeit zu geben, die sie verdienen. Es ist gut, dass wir das heute umgesetzt haben und eine wichtige Fuß- und Radverbindung künftig nach einer Frau benannt sein wird", so Sibylle Stöhr, stellvertretende Fraktionsvorsitzende Die Grünen/Rosa Liste/Volt und Vorsitzende des Bezirksausschusses Schwanthalerhöhe.

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26 Kommentare
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  • HiggsBoson am 17.01.2026 23:08 Uhr / Bewertung:

    Und irgendwann kommt raus, dass die Dame mal falsch gegendert hat oder mal das Kreuzerl bei der CSU gemacht hat oder auch nur mal durch eine Mohrenstraße falsch gefahren ist oder mal unkorrekt ein lecker Schnitzel nach Reisendenart bestellt und schon haben wir den nächsten Cancel-Skandal.

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  • Ch_Muc am 17.01.2026 22:31 Uhr / Bewertung:

    der Name "Edith-Haberland-Wagner-Steg" ist wesentlich länger als Arnulfsteg. Das wird kaum jemand ausprechen, eher beim Arnulfsteg bleiben. Hoffentlich ist der Steg lang genug im Stadtplan, um wenistens diesen langen Namen rein zu schreiben.

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  • MüKi am 17.01.2026 16:29 Uhr / Bewertung:

    I bin grad beim Augustiner in der Landsberger und muaß zum Finanzamt, wia fahr i da? Ganz einfach, da biagst ab in die Philipp-Löwentfeld-Straße, fahrst übern Edith-Haberland-Wagner Steg, dann in die Erika-Mann-Straße oder in die Luise-Ulrich-Straße und dann in die Marlene-Dietrich-Straße und dann zur Marsstraß, da is dann des Finanzamt. Und wennsd da die ganzn Nama net merka konnst dann bleibts am besten beim Augustiner. Oh mei.

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