Für soziale Zwecke: SPD München will Verkehrsschilder am Flohmarkt verkaufen

Die SPD will ausrangierte Verkehrsschilder auf einem eigenen Flohmarkt verkaufen. In Karlsruhe gibt’s so etwas schon länger. Das Geld dort geht an soziale Zwecke.
| Florian Zick
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Alte Verkehrsschilder sollen zukünftig auf dem Flohmarkt verkauft werden.
dpa/Jens-Ulrich Koch Alte Verkehrsschilder sollen zukünftig auf dem Flohmarkt verkauft werden.

München - Mei, im Hobbykeller, da macht sich so ein schlichtes Vorfahrtsstraßen-Schild sicher gut. Und im Flur: Statt der Kandinsky-Kopie würde da doch auch ein "Achtung, Bahnübergang"-Schild hinpassen.

Wer so denkt, der wird bei diesem Vorschlag der Rathaus-SPD sicher jubilieren. Die Fraktion hat gestern nämlich einen Flohmarkt für Verkehrsschilder beantragt.

Fünf Euro für ein Schild, 30 für eine Ampel

Ausgediente Verkehrsschilder, Wegweiser und Ampeln – das müsse doch nicht alles gleich in der Schrottpresse landen. All das könne man zugunsten sozialer Zwecke doch auch noch verkaufen, heißt es aus SPD-Reihen.

Pate dieser Idee ist die Stadt Karlsruhe. Das dortige Tiefbauamt verkauft bereits seit 1999 alle zwei Jahren auf einem Flohmarkt ausrangierte Originale – fünf Euro für ein Schild, 30 für eine Ampel. In diesen fast 20 Jahren sind auf diese Weise etwa 100.000 Euro zusammengekommen. Die Stadt München solle diese Idee deshalb auch aufgreifen, fordert die SPD-Fraktion.

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