Fridays for Future: Münchner Schüler demonstrieren weiter

Auch am Freitag haben Schüler auf dem Marienplatz wieder für besseren Klimaschutz demonstriert.
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Bei Nieselwetter kämpfen die Demonstranten für besseren Klimaschutz.
AZ/Niklas Braun 3 Bei Nieselwetter kämpfen die Demonstranten für besseren Klimaschutz.
Schüler demonstrieren
AZ/Niklas Braun 3 Schüler demonstrieren
"Feinstaub is in the Air"; Schilder für den Klimaschutz
AZ/Niklas Braun 3 "Feinstaub is in the Air"; Schilder für den Klimaschutz

Auch am Freitag haben Schüler auf dem Marienplatz wieder für besseren Klimaschutz demonstriert.

München - "Wir machen blau um grün zu bleiben!" oder "Feinstaub is in the air" steht auf ihren Schildern. Sie skandieren "Wir sind hier, wir sind laut, weil ihr uns die Zukunft klaut!". Das regnerische Wetter konnte die Schüler auch an diesem Freitag nicht davon abhalten, für den Klimaschutz zu demonstrieren. 

Klimademo in München: Weniger Teilnehmer als zuletzt?

Die Polizei schätzte die Teilnehmerzahl bei der Demo am Freitag auf rund 1.200. "Es blieb alles friedlich", sagte ein Polizeisprecher der AZ. In der Vorwoche lag die Teilnehmerzahl ähnlich hoch. Seit Mitte März vermeldet die Organisation "Fridays for Future" in München stetig sinkende Zahlen.

Die Lage am Bogenhausener Gymnasium

Am Wilhelm-Hausenstein-Gymnasium in Bogenhausen, wo Schüler Sanktionen in Form von Bußgeldern befürchtet hatten, wenn sie während der Demos den Unterricht versäumen, scheint sich die Auseinandersetzung offenbar entschärft zu haben. So zitiert die "SZ" einen Schülersprecher, der auf Nachfrage berichtet habe, dass Schüler, Eltern und Schulleitung sich auf einen anderen Weg verständigt hätten. Es soll demnach keine Anzeigen an die städtische Bußgeldstelle geben – stattdessen sollen an der Schule Regelungen gefunden werden, wie sich die Schüler an den Kundgebungen beteiligen können.

Die Organisatoren der Klima-Demos wollen dennoch weiterhin gewappnet sein, falls - an welchen Schulen auch immer - möglicherweise noch Sanktionen drohen. Auf Nachfrage der AZ sagte Ben Awenius, Organisator der "Fridays for Future"-Demonstrationen in München, er gehe davon aus, dass der mediale Druck das Gymnasium in Bogenhausen zum Einlenken gebracht hat.

Lesen Sie auch: #FridaysForFuture in München - Polizei korrigiert Teilnehmerzahl

 

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