Freispruch für Thomas Pekny rechtskräftig: Revision zurückgenommen

Die Staatsanwaltschaft hatte Thomas Pekny vorgeworfen, betrunkene Frauen auf dem Oktoberfest angesprochen und mit in die Proberäume seines Theaters genommen zu haben.
| AZ/dpa
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Derzeit laufen noch zwei weitere Ermittlungsverfahren gegen Thomas Pekny. (Archivbild)
Derzeit laufen noch zwei weitere Ermittlungsverfahren gegen Thomas Pekny. (Archivbild) © Peter Kneffel/dpa/Archiv
München

München - Rund ein halbes Jahr nach dem Freispruch des Münchner Theaterchefs Thomas Pekny vom Vorwurf des schweren sexuellen Missbrauchs hat die Staatsanwaltschaft München I ihre Revision zurückgenommen. 

Damit ist der Freispruch für den damaligen Intendanten der Komödie im Bayerischen Hof rechtskräftig, wie die Sprecherin der Anklagebehörde, Anne Leiding, am Dienstag sagte. Die "Bild"-Zeitung hatte darüber berichtet.

 Sexueller Missbrauch? Pekny weist Vorwürfe im Prozess strikt zurück

Das Landgericht München I war in seinem Urteil Ende Juli 2021 zu dem Schluss gekommen, dass kein Tatnachweis geführt werden könne. Der Richter sagte damals, der Freispruch sei "eine knappe Geschichte" gewesen.

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Die Staatsanwaltschaft hatte Pekny vorgeworfen, betrunkene Frauen auf dem Oktoberfest angesprochen und mit in die Proberäume seines Theaters genommen zu haben. Dort habe er sich an den schlafenden Frauen vergangen und davon Videos und Fotos gemacht. Pekny hatte die Vorwürfe sexuellen Missbrauchs im Prozess strikt zurückgewiesen.

Derzeit laufen noch zwei weitere Ermittlungsverfahren gegen Pekny. Auslöser waren zwei Anzeigen im vergangenen Jahr. Hier gebe es noch kein abschließendes Ermittlungsergebnis, sagte Leiding. Auch über die Fortsetzung dieser Ermittlungen hatte die "Bild"-Zeitung berichtet.

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