Forderung in München: Kreisverkehr statt Kreuzung!

Die Bayernpartei wünscht sich unter anderem an der Landshuter Allee in München einen Kreisverkehr – statt einer ampelgesteuerten Kreuzung.
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In München ein gewohntes Bild: Stau auf dem Mittleren Ring. (Archivbild)
Tobias Hase/dpa In München ein gewohntes Bild: Stau auf dem Mittleren Ring. (Archivbild)

München - Ist der Kreisel die bessere Kreuzung? Darüber lässt sich gewiss trefflich streiten.

Ein Antrag der Bayernpartei mit der Forderung "Intelligente Verkehrsführung erproben – Kreisverkehr statt Kreuzung" könnte die Debatte in München womöglich neu anstoßen.

In dem Antrag heißt es, die Stadt möge an einer "großen, viel befahrenen Hauptverkehrskreuzung" wie beispielsweise der Landshuter Allee/Landsberger Straße oder an "einem anderen überlasteten Knotenpunkt" einen Kreisverkehr einrichten - "anstatt einer ampelgesteuerten Kreuzung".

In München ein gewohntes Bild: Stau auf dem Mittleren Ring. (Archivbild)
In München ein gewohntes Bild: Stau auf dem Mittleren Ring. (Archivbild) © Tobias Hase/dpa

Mehr Kreisverkehre in München?

Kreisverkehre erleben seit einigen Jahren eine enorme "Renaissance", begründen die Stadträte der Bayernpartei ihr Anliegen. Die Vorteile lägen auf der Hand und seien mittlerweile auch wissenschaftlich erwiesen.

"Gut geplante, großflächig angelegte Kreisverkehre können sehr hohe Verkehrsaufkommen mit einem Minimum an Stau sehr effizient bewältigen", heißt es in dem Antrag der Bayernpartei zum Beispiel. Die Anzahl der Konfliktpunkte in einem Kreisverkehr sei "weitaus geringer als an einer gewöhnlichen Kreuzung". Gleichzeitig könne dabei der Verkehrsfluss gesteigert werden.

Ein Platzproblem sieht die Partei dabei nicht. "Der Platzbedarf ist nicht größer als der einer Kreuzung mit Ampeln." 

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