Flughafen München: Bundespolizei fasst Impfbetrügerin
München - Die Bundespolizei hat am Münchner Flughafen einmal mehr eine Reisende mit gefälschtem Impfpass erwischt.
Impfnachweise von Kielerin machen Bundespolizisten misstrauisch
Diesmal handelte es sich um eine 39-jährige Frau, die aus Istanbul gekommen war und deren Impfpass bei der Kontrolle "größeres Interesse" weckte, wie die Bundespolizei mitteilt.
In dem Impfbuch klebten zwar zwei Biontech-Sticker mit auf Juli/August 2021 datierten Stempeln und Unterschriften eines Impfzentrums in Bremen, "ansonsten war das gelbe Büchlein arg jungfräulich".
Flughafen München: Kielerin wegen Verdachts der Urkundenfälschung angezeigt
Die dann folgenden Recherchen ergaben, dass in besagtem Impfzentrum an den betreffenden Tagen erstens keine Impfdosen aus der angefragten Charge verimpft wurden und zweitens die angebliche Patientin dort nicht gelistet war.
Mit diesen Aussagen konfrontiert, hüllte sich die mutmaßliche Impfbetrügerin in Schweigen. Die Bundesbeamten zeigten die Kielerin wegen des Verdachts der Urkundenfälschung an - ihren Impfpass musste sie zurücklassen.
- Themen:
- Bundespolizei
- Flughafen München
- München
- Verkehr
-
Rosinerl am 01.02.2022 16:01 Uhr / Bewertung:
Hätte man vor zwei Jahren jemandem erzählt, dass die Grenzpolizei ihre Hauptaufgabe darin sieht, Gesundheitszeugnisse zu überprüfen, dann hätte man der Person einen Vogel gezeigt.
Antworten
Kommentar melden
-
Die Grenzpolizei hat schlicht schon immer die Aufgabe, erforderliche Dokumente auf ihre Gültigkeit zu überprüfen. Ob das nun ein Reise-Pass, ein Visum oder Impfungen sind. Stimmt augenscheinlich mit einem Dokument etwas nicht, dann müssen sie das natürlich überprüfen. Wo ist da das Problem?
Antworten
Kommentar melden


